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Das Liebeskonzil

Eine Himmelstragödie in fünf Aufzügen

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Ein alter, kranker und böser Gott Vater ist erzürnt über die ausschweifenden Orgien der Menschen im 15. Jahrhundert, einschließlich des Papstes. Maria und ein kranker Christus versuchen, den Zorn des Alten abzuwenden, der plant, die Menschheit auszulöschen. Stattdessen schlagen sie einen Pakt mit dem Teufel vor, der die Syphilis erfindet und im Gegenzug ein neues Portal zur Unterwelt erhält. Panizzas groteske Himmelstragödie führt zu seiner Verurteilung zu einem Jahr Einzelhaft. Nach seiner Strafe verlässt er Deutschland als gebrochener Mann und lässt sich in der Schweiz nieder. Nach seiner Ausweisung geht er nach Paris und veröffentlicht 1899 "Parisjana", das in Deutschland sofort beschlagnahmt wird und ihm eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung einbringt. Der ausgebildete Nervenarzt leidet unter Wahnvorstellungen, dass Kaiser Wilhelm II. ihn verfolgt, und verbringt seine letzten Jahre in geschlossenen Nervenheilanstalten, bis er 1921 stirbt. Die Erstausgabe des Werkes erschien 1895 in Zürich. Diese Neuausgabe enthält eine Biografie des Autors und berücksichtigt die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie. Die Textgrundlage stammt aus der Ausgabe von 1964, und die Paginierung wird zeilengenau beibehalten. Die Umschlaggestaltung verwendet ein Bild von Paul Cézanne.

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Das Liebeskonzil, Oskar Panizza

Sprache
Erscheinungsdatum
1976
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(Paperback)
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Untertitel
Eine Himmelstragödie in fünf Aufzügen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Oskar Panizza
Erscheinungsdatum
1976
Einband
Paperback
Seitenzahl
126
ISBN10
3436022322
ISBN13
9783436022327
Reihe
Beschreibung
Ein alter, kranker und böser Gott Vater ist erzürnt über die ausschweifenden Orgien der Menschen im 15. Jahrhundert, einschließlich des Papstes. Maria und ein kranker Christus versuchen, den Zorn des Alten abzuwenden, der plant, die Menschheit auszulöschen. Stattdessen schlagen sie einen Pakt mit dem Teufel vor, der die Syphilis erfindet und im Gegenzug ein neues Portal zur Unterwelt erhält. Panizzas groteske Himmelstragödie führt zu seiner Verurteilung zu einem Jahr Einzelhaft. Nach seiner Strafe verlässt er Deutschland als gebrochener Mann und lässt sich in der Schweiz nieder. Nach seiner Ausweisung geht er nach Paris und veröffentlicht 1899 "Parisjana", das in Deutschland sofort beschlagnahmt wird und ihm eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung einbringt. Der ausgebildete Nervenarzt leidet unter Wahnvorstellungen, dass Kaiser Wilhelm II. ihn verfolgt, und verbringt seine letzten Jahre in geschlossenen Nervenheilanstalten, bis er 1921 stirbt. Die Erstausgabe des Werkes erschien 1895 in Zürich. Diese Neuausgabe enthält eine Biografie des Autors und berücksichtigt die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie. Die Textgrundlage stammt aus der Ausgabe von 1964, und die Paginierung wird zeilengenau beibehalten. Die Umschlaggestaltung verwendet ein Bild von Paul Cézanne.