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Eristische Dialektik oder Die Kunst, Recht zu behalten. 2 CDs

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In achtunddreißig Kunstgriffen skizziert Arthur Schopenhauer eine Schule des rhetorischen Überlebens in den Kampfringen der Disputation. Das dialektische Einmaleins und Grundfiguren wie die Erweiterung, das argumentum ad hominem oder die Konsequenzmacherei sorgen dafür, dass man auch im zermürbenden Schlagabtausch stets obenauf schwimmt. Schopenhauer wandte sich, ähnlich wie Nietzsche, gegen die Philosophiegeschichte und zog sein Programm der radikalen Subjektivität durch, wobei er jegliches Streben nach Objektivität abwehrte. Mit dieser kleinen Schrift beabsichtigte er, eine „Technik der Vernunft“ bereitzustellen, die heute aktueller denn je ist. Ungeachtet der Meinungen über diesen Misanthropen ist der Verve seines Stils unwiderstehlich. Eleganz und Direktheit verbinden sich zu einem Fluss, der dem Leser ein lehrreiches Vergnügen bietet. Der gelernte Rhetoriker und FAZ-Feuilletonist Andreas Platthaus ist eine ideale Besetzung für die Lesung. Ein unverschämter Streich ist es, wenn man nach mehreren beantworteten Fragen, deren Antworten nicht für den beabsichtigten Schluss sprechen, dennoch diesen Schluss als bewiesen aufstellt und triumphierend ausschreitet. Wenn der Gegner schüchtern oder dumm ist und man selbst viel Unverschämtheit und eine gute Stimme hat, kann das recht gut gelingen.

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Eristische Dialektik oder Die Kunst, Recht zu behalten. 2 CDs, Arthur Schopenhauer

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Andere
ISBN10
3036911812
ISBN13
9783036911816
Reihe
Erstveröffentlichung
1831
Originaltitel
Eristische Dialektik oder Die Kunst Recht zu behalten
Bewertung
3,7 von 5 Sternen
Beschreibung
In achtunddreißig Kunstgriffen skizziert Arthur Schopenhauer eine Schule des rhetorischen Überlebens in den Kampfringen der Disputation. Das dialektische Einmaleins und Grundfiguren wie die Erweiterung, das argumentum ad hominem oder die Konsequenzmacherei sorgen dafür, dass man auch im zermürbenden Schlagabtausch stets obenauf schwimmt. Schopenhauer wandte sich, ähnlich wie Nietzsche, gegen die Philosophiegeschichte und zog sein Programm der radikalen Subjektivität durch, wobei er jegliches Streben nach Objektivität abwehrte. Mit dieser kleinen Schrift beabsichtigte er, eine „Technik der Vernunft“ bereitzustellen, die heute aktueller denn je ist. Ungeachtet der Meinungen über diesen Misanthropen ist der Verve seines Stils unwiderstehlich. Eleganz und Direktheit verbinden sich zu einem Fluss, der dem Leser ein lehrreiches Vergnügen bietet. Der gelernte Rhetoriker und FAZ-Feuilletonist Andreas Platthaus ist eine ideale Besetzung für die Lesung. Ein unverschämter Streich ist es, wenn man nach mehreren beantworteten Fragen, deren Antworten nicht für den beabsichtigten Schluss sprechen, dennoch diesen Schluss als bewiesen aufstellt und triumphierend ausschreitet. Wenn der Gegner schüchtern oder dumm ist und man selbst viel Unverschämtheit und eine gute Stimme hat, kann das recht gut gelingen.