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Das Gären im Volksbauch

Warum die Rechte immer stärker wird

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  • 207 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Die Welt ist in Aufruhr. Immer häufiger bricht der Ausnahmezustand in Form von Klimakatastrophen, Anschlägen, Amokläufen oder Wirtschaftskrisen in den Alltag ein. Diese Erfahrung droht inzwischen zur Normalität zu werden. Als Folge empfinden die Menschen zunehmend Unsicherheit und Angst, aber auch Wut und Frustration darüber, dass sich nichts ändert. Den gewachsenen Protest versucht man, unter dem Begriff des Populismus zusammenzufassen. Damit setzt sich das vorliegende Buch kritisch auseinander. Der Autor hat viele Gespräche und Interviews geführt, populäre Zeitungsartikel und Social-Media-Posts analysiert, um zu verstehen, was im Empfinden der Menschen gärt und sich politisch ankündigt. Walter Hollstein beschliesst sein Buch mit den Worten von Karl Jaspers: «Wir wollen lernen, miteinander zu reden. Das heisst, wir wollen nicht nur unsere Meinung wiederholen, sondern hören, was der andere denkt. Wir wollen nicht nur behaupten, sondern im Zusammenhang nachdenken, auf Gründe hören, bereit bleiben, zu neuer Einsicht kommen. Wir wollen uns innerlich versuchsweise auf den Standpunkt des anderen stellen. Ja, wir wollen das uns Widersprechende geradezu aufsuchen. Das Ergreifen des Gemeinsamen im Widersprechenden ist wichtiger als die voreilige Fixierung von sich ausschliessenden Standpunkten, mit denen man die Unterhaltung als aussichtslos beendet.»

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Das Gären im Volksbauch, Walter Hollstein

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Das Gären im Volksbauch
Untertitel
Warum die Rechte immer stärker wird
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Walter Hollstein
Verlag
NZZ Libro
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
207
ISBN10
3038104779
ISBN13
9783038104773
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Die Welt ist in Aufruhr. Immer häufiger bricht der Ausnahmezustand in Form von Klimakatastrophen, Anschlägen, Amokläufen oder Wirtschaftskrisen in den Alltag ein. Diese Erfahrung droht inzwischen zur Normalität zu werden. Als Folge empfinden die Menschen zunehmend Unsicherheit und Angst, aber auch Wut und Frustration darüber, dass sich nichts ändert. Den gewachsenen Protest versucht man, unter dem Begriff des Populismus zusammenzufassen. Damit setzt sich das vorliegende Buch kritisch auseinander. Der Autor hat viele Gespräche und Interviews geführt, populäre Zeitungsartikel und Social-Media-Posts analysiert, um zu verstehen, was im Empfinden der Menschen gärt und sich politisch ankündigt. Walter Hollstein beschliesst sein Buch mit den Worten von Karl Jaspers: «Wir wollen lernen, miteinander zu reden. Das heisst, wir wollen nicht nur unsere Meinung wiederholen, sondern hören, was der andere denkt. Wir wollen nicht nur behaupten, sondern im Zusammenhang nachdenken, auf Gründe hören, bereit bleiben, zu neuer Einsicht kommen. Wir wollen uns innerlich versuchsweise auf den Standpunkt des anderen stellen. Ja, wir wollen das uns Widersprechende geradezu aufsuchen. Das Ergreifen des Gemeinsamen im Widersprechenden ist wichtiger als die voreilige Fixierung von sich ausschliessenden Standpunkten, mit denen man die Unterhaltung als aussichtslos beendet.»