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Fräulein Militanz

Gedichte

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  • 80 Seiten
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Meena Kandasamys leidenschaftliche und hochexperimentelle Gedichte stellen den dominierenden Modus in der zeitgenössischen indischen Poesie in Englisch in Frage: status quo, depolitisiert, ordentlich sterilisiert. Diese scharfen Gedichte mit ihrem schwarzen Humor, scharfen Sarkasmus, schneidigen Erwiderungen, semantischen Wortspielen und semiotischen Spielen irritieren, schockieren und stechen die Leser, bis sie dazu angeregt werden, die „zeitlosen“ Traditionen und verankerten Hierarchien in der zeitgenössischen Gesellschaft neu zu überdenken. Die Dichterin stellt Mythen und Legenden auf den Kopf, um ihren regressiven Kern zu enthüllen. Sie nutzt Worte, Bilder und Metaphern als Werkzeuge der Subversion und bekräftigt dabei ihre Kasten-, Geschlechter- und Regionalidentitäten, während sie diese durch die gemeinsamen Räume ihrer sozialästhetischen Praxis auch transzendiert. Sie entromantisiert die Welt und entmythifiziert religiöse und literarische Traditionen, indem sie die hegemoniale Sprache in einem ketzerischen Akt der prometheischen Liebe für die Entrechteten neu aneignet. Die Dichterin hinterfragt die Grundsätze eines solipsistischen Modernismus, um eine gegenpoetische Gemeinschaftssprache zu schaffen, die vor emanzipatorischer Energie überquillt.

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Fräulein Militanz, Meena Kandasamy

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Paperback)
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Titel
Fräulein Militanz
Untertitel
Gedichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Meena Kandasamy
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
Seitenzahl
80
ISBN10
388423479X
ISBN13
9783884234792
Reihe
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
Meena Kandasamys leidenschaftliche und hochexperimentelle Gedichte stellen den dominierenden Modus in der zeitgenössischen indischen Poesie in Englisch in Frage: status quo, depolitisiert, ordentlich sterilisiert. Diese scharfen Gedichte mit ihrem schwarzen Humor, scharfen Sarkasmus, schneidigen Erwiderungen, semantischen Wortspielen und semiotischen Spielen irritieren, schockieren und stechen die Leser, bis sie dazu angeregt werden, die „zeitlosen“ Traditionen und verankerten Hierarchien in der zeitgenössischen Gesellschaft neu zu überdenken. Die Dichterin stellt Mythen und Legenden auf den Kopf, um ihren regressiven Kern zu enthüllen. Sie nutzt Worte, Bilder und Metaphern als Werkzeuge der Subversion und bekräftigt dabei ihre Kasten-, Geschlechter- und Regionalidentitäten, während sie diese durch die gemeinsamen Räume ihrer sozialästhetischen Praxis auch transzendiert. Sie entromantisiert die Welt und entmythifiziert religiöse und literarische Traditionen, indem sie die hegemoniale Sprache in einem ketzerischen Akt der prometheischen Liebe für die Entrechteten neu aneignet. Die Dichterin hinterfragt die Grundsätze eines solipsistischen Modernismus, um eine gegenpoetische Gemeinschaftssprache zu schaffen, die vor emanzipatorischer Energie überquillt.