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Ein vollständiges Faksimile des Manuskripts und der Illustrationen, durchsetzt mit einer Übersetzung von Malcolm Green. Es sind 25 Jahre vergangen, seit Unica Zürns autobiografischer Bericht über den Beginn ihrer langen Geschichte psychischer Krisen veröffentlicht wurde. In der Zwischenzeit wurde sie als große Künstlerin anerkannt, die ihrem Partner, dem Surrealisten Hans Bellmer, in nichts nachsteht. Zürns anfänglicher psychischer Zusammenbruch wurde ausgelöst, als sie "den Mann aus dem Jasmin" in der realen Welt in der Person des Schriftstellers Henri Michaux traf. Ihre Begegnung mit ihm stürzte sie in eine Welt der Halluzinationen, in der Visionen ihrer Wünsche, Ängste und Ereignisse aus ihrer ungelösten Vergangenheit ihr gegenwärtiges Leben überwältigten. "Das Haus der Krankheiten" war das erste ihrer Notizbücher, das sich mit dieser bevorstehenden Katastrophe auseinandersetzte, die sie paradoxerweise teilweise begrüßte, da sie ihr Zugang zu einem inneren Dasein verschaffte, das für ihr künstlerisches Schaffen wesentlich war. 1970 beging sie Selbstmord, indem sie sich aus der sechsten Etage der Wohnung stürzte, die sie mit Bellmer teilte.
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Haus der Krankheiten, Unica Zürn
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2006
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- (Hardcover)
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- Titel
- Haus der Krankheiten
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Unica Zürn
- Verlag
- Brinkmann u. Bose
- Erscheinungsdatum
- 2006
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 78
- ISBN10
- 3922660193
- ISBN13
- 9783922660194
- Reihe
- Der gedruckte Kopf
- Schlagwörter
- Belletristik, Deutsche Literatur, Deutschland, Psychische Störungen
- Bewertung
- 3,85 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Ein vollständiges Faksimile des Manuskripts und der Illustrationen, durchsetzt mit einer Übersetzung von Malcolm Green. Es sind 25 Jahre vergangen, seit Unica Zürns autobiografischer Bericht über den Beginn ihrer langen Geschichte psychischer Krisen veröffentlicht wurde. In der Zwischenzeit wurde sie als große Künstlerin anerkannt, die ihrem Partner, dem Surrealisten Hans Bellmer, in nichts nachsteht. Zürns anfänglicher psychischer Zusammenbruch wurde ausgelöst, als sie "den Mann aus dem Jasmin" in der realen Welt in der Person des Schriftstellers Henri Michaux traf. Ihre Begegnung mit ihm stürzte sie in eine Welt der Halluzinationen, in der Visionen ihrer Wünsche, Ängste und Ereignisse aus ihrer ungelösten Vergangenheit ihr gegenwärtiges Leben überwältigten. "Das Haus der Krankheiten" war das erste ihrer Notizbücher, das sich mit dieser bevorstehenden Katastrophe auseinandersetzte, die sie paradoxerweise teilweise begrüßte, da sie ihr Zugang zu einem inneren Dasein verschaffte, das für ihr künstlerisches Schaffen wesentlich war. 1970 beging sie Selbstmord, indem sie sich aus der sechsten Etage der Wohnung stürzte, die sie mit Bellmer teilte.