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Die entzauberte Universität

Europäische Hochschulen zwischen lokaler Trägerschaft und globaler Wissenschaft

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Europäische Universitäten sind in der Defensive. Politik und Wirtschaft setzen sie unter Druck. Sind Professoren und Studierende zu leise – oder Rektoren zu mächtig geworden? In den letzten fünfzehn Jahren haben europäische Hochschulen einen Wandel erfahren, der sie von Ordinarien-Universitäten zu autonomen Institutionen geführt hat. Dieser Wandel betrifft einerseits die betriebliche Sphäre mit der Entwicklung einer engmaschigen Verwaltung, andererseits aber auch die Kernaufgaben Lehre und Forschung: Vermehrt wird die Qualität einer Universität in der wissenschaftlichen Exzellenz und nicht in der Erfüllung eines Bildungsideals gesehen. Die Strategie hat das Leitbild ersetzt. Vor allem im deutschsprachigen Raum hat dieser epochale Wandel zu einer ‚Entzauberung‘ des traditionellen Modells von Universität und zur Erwartung einer klaren Profilierung geführt. Aber die Erwartung ist widersprüchlich: Politische und ökonomische Akteure versprechen sich von der Universität regionale Standortvorteile, wohingegen sich die Wissenschaft immer mehr international ausrichtet. Was tun?

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Die entzauberte Universität, Antonio Loprieno

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Die entzauberte Universität
Untertitel
Europäische Hochschulen zwischen lokaler Trägerschaft und globaler Wissenschaft
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Antonio Loprieno
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
220
ISBN10
3709203414
ISBN13
9783709203415
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Europäische Universitäten sind in der Defensive. Politik und Wirtschaft setzen sie unter Druck. Sind Professoren und Studierende zu leise – oder Rektoren zu mächtig geworden? In den letzten fünfzehn Jahren haben europäische Hochschulen einen Wandel erfahren, der sie von Ordinarien-Universitäten zu autonomen Institutionen geführt hat. Dieser Wandel betrifft einerseits die betriebliche Sphäre mit der Entwicklung einer engmaschigen Verwaltung, andererseits aber auch die Kernaufgaben Lehre und Forschung: Vermehrt wird die Qualität einer Universität in der wissenschaftlichen Exzellenz und nicht in der Erfüllung eines Bildungsideals gesehen. Die Strategie hat das Leitbild ersetzt. Vor allem im deutschsprachigen Raum hat dieser epochale Wandel zu einer ‚Entzauberung‘ des traditionellen Modells von Universität und zur Erwartung einer klaren Profilierung geführt. Aber die Erwartung ist widersprüchlich: Politische und ökonomische Akteure versprechen sich von der Universität regionale Standortvorteile, wohingegen sich die Wissenschaft immer mehr international ausrichtet. Was tun?