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Renée Mauperin

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[Vorwort zur neuen Ausgabe] "Renée Mauperin," is das der wirklich angemessene, der treffende Titel für dieses Buch? Erfaßte der Titel "Das junge Bürgertum," unter dem mein Bruder und ich den Roman vor seiner Fertigstellung ankündigten, nicht besser die psychologische Analyse der zeitgenössischen Jugend, die wir 1864 unternahmen? Aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es wahrhaftig recht spät, das Buch umzutaufen. Und ich habe erst heute die Möglichkeit, den Leser darauf hinzuweisen, daß die romanhafte Erfindung nach dem Muster aller anderen Romane in diesem Werk zweitrangig ist. Die Autoren haben in der Tat vor allen versucht, mit dem geringsten Aufwand an dichterischer Phantasie das junge Mädchen von heute zu zeichnen, so wie die künstlerische und burschenhafte Erziehung der letzten dreißig Jahre es geformt haben. Die Autoren haben sich insbesondere bemüht, den jungen Mann von heute darzustellen, wie ihn nach Verlassen des Gymnasiums der Aufstieg der Doktrinäre und die Herrschaft des Parlamentarismus seit der Thronbesteigung Louis-Philippes prägen.

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Renée Mauperin, Edmond de Goncourt, Jules Goncourt

Sprache
Erscheinungsdatum
1966
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Verlag
Reclam
Erscheinungsdatum
1966
Einband
Paperback
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3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
[Vorwort zur neuen Ausgabe] "Renée Mauperin," is das der wirklich angemessene, der treffende Titel für dieses Buch? Erfaßte der Titel "Das junge Bürgertum," unter dem mein Bruder und ich den Roman vor seiner Fertigstellung ankündigten, nicht besser die psychologische Analyse der zeitgenössischen Jugend, die wir 1864 unternahmen? Aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es wahrhaftig recht spät, das Buch umzutaufen. Und ich habe erst heute die Möglichkeit, den Leser darauf hinzuweisen, daß die romanhafte Erfindung nach dem Muster aller anderen Romane in diesem Werk zweitrangig ist. Die Autoren haben in der Tat vor allen versucht, mit dem geringsten Aufwand an dichterischer Phantasie das junge Mädchen von heute zu zeichnen, so wie die künstlerische und burschenhafte Erziehung der letzten dreißig Jahre es geformt haben. Die Autoren haben sich insbesondere bemüht, den jungen Mann von heute darzustellen, wie ihn nach Verlassen des Gymnasiums der Aufstieg der Doktrinäre und die Herrschaft des Parlamentarismus seit der Thronbesteigung Louis-Philippes prägen.