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Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes

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Scherze und Schwänke, Kurioses und Grausiges, Rätsel und Sensationen – kein Zweiter vermochte seine Leser so abwechslungsreich zu unterhalten wie Johann Peter Hebel. Auf engstem Raum verdichtet sich hier Vergnügliches und Bedenkenswertes und macht die Minutenlektüre zum literarischen Hochgenuss. Von 1808 an erschienen Johann Peter Hebels (1760–1826) weit verbreitete und ungemein populäre Jahreskalender, die er mit einer Vielzahl knapper, schalkhafter, unmittelbar aus dem Leben gegriffener Geschichten würzte. Die schönsten davon sind im berühmten «Schatzkästlein» versammelt, das Hebels Ruf als unerreichter Meister der kleinen Form begründete. Von Jean Paul und Johann Wolfgang Goethe über Lew Tolstoi, Walter Benjamin, Heinrich Böll bis hin zu Autoren der Gegenwart reicht die Gemeinde der Verehrer dieses im besten Sinne volkstümlichen Klassikers. Mit so unvergänglichen Geschichten wie jenen von Zundelfrieder und Zundelheiner oder «Kannitverstan» schuf Hebel Kleinode, die zum Grundbestand der deutschen Literatur zählen. In dieser von Werner Weber, dem Doyen der Schweizer Literaturwissenschaft, kundig zusammengetragenen Auswahl fehlen sie ebenso wenig wie das berühmte «Unverhoffte Wiedersehen», das Ernst Bloch kurzerhand zur «schönsten Geschichte der Welt» erklärte.

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Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes, Johann Peter Hebel

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Hardcover),
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3,8
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Sprache
Deutsch
Verlag
Manesse
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Hardcover
ISBN10
3717511823
ISBN13
9783717511823
Reihe
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Scherze und Schwänke, Kurioses und Grausiges, Rätsel und Sensationen – kein Zweiter vermochte seine Leser so abwechslungsreich zu unterhalten wie Johann Peter Hebel. Auf engstem Raum verdichtet sich hier Vergnügliches und Bedenkenswertes und macht die Minutenlektüre zum literarischen Hochgenuss. Von 1808 an erschienen Johann Peter Hebels (1760–1826) weit verbreitete und ungemein populäre Jahreskalender, die er mit einer Vielzahl knapper, schalkhafter, unmittelbar aus dem Leben gegriffener Geschichten würzte. Die schönsten davon sind im berühmten «Schatzkästlein» versammelt, das Hebels Ruf als unerreichter Meister der kleinen Form begründete. Von Jean Paul und Johann Wolfgang Goethe über Lew Tolstoi, Walter Benjamin, Heinrich Böll bis hin zu Autoren der Gegenwart reicht die Gemeinde der Verehrer dieses im besten Sinne volkstümlichen Klassikers. Mit so unvergänglichen Geschichten wie jenen von Zundelfrieder und Zundelheiner oder «Kannitverstan» schuf Hebel Kleinode, die zum Grundbestand der deutschen Literatur zählen. In dieser von Werner Weber, dem Doyen der Schweizer Literaturwissenschaft, kundig zusammengetragenen Auswahl fehlen sie ebenso wenig wie das berühmte «Unverhoffte Wiedersehen», das Ernst Bloch kurzerhand zur «schönsten Geschichte der Welt» erklärte.