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Maria Magdalene

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Hebbels berühmtestes Stück Anders als der biblische Name im Titel vermuten lässt, ist Hebbels ›Maria Magdalene‹ von 1844 ein ›bürgerliches Trauerspiel‹ um das Schicksal des jungen Mädchens Klara. Keine tragische Schicksalsverkettung, sondern die engstirnige und unbarmherzige Kleinbürgermoral ihres Umfeldes treibt das Mädchen ins Unglück. Schon die Titelwahl verweist auf Hebbels Anklage der engen Herkunftsverhältnisse, deren Vertreter durch Hartherzigkeit und Egoismus das Leben des Mädchens auf grausame Weise zerstören – zugleich wird die Heldin von der Schuld frei gesprochen und ihr Schicksal zum Paradigma erhoben. Die ›Maria Magdalene‹ ist Hebbels berühmtestes Stück und ein ungebrochener Bühnenerfolg. In einem Tagebucheintrag verrät Hebbel: »Es war meine Absicht, das bürgerliche Trauerspiel zu regenerieren und zu zeigen, daß auch im eingeschränktesten Kreis eine zerschmetternde Tragik möglich ist, wenn man sie nur aus den rechten Elementen, aus den in diesem Kreis selbst angehörigen, abzuleiten versteht.«

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Maria Magdalene, Christian Friedrich Hebbel

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
112
ISBN10
3423026278
ISBN13
9783423026277
Reihe
Bewertung
2,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Hebbels berühmtestes Stück Anders als der biblische Name im Titel vermuten lässt, ist Hebbels ›Maria Magdalene‹ von 1844 ein ›bürgerliches Trauerspiel‹ um das Schicksal des jungen Mädchens Klara. Keine tragische Schicksalsverkettung, sondern die engstirnige und unbarmherzige Kleinbürgermoral ihres Umfeldes treibt das Mädchen ins Unglück. Schon die Titelwahl verweist auf Hebbels Anklage der engen Herkunftsverhältnisse, deren Vertreter durch Hartherzigkeit und Egoismus das Leben des Mädchens auf grausame Weise zerstören – zugleich wird die Heldin von der Schuld frei gesprochen und ihr Schicksal zum Paradigma erhoben. Die ›Maria Magdalene‹ ist Hebbels berühmtestes Stück und ein ungebrochener Bühnenerfolg. In einem Tagebucheintrag verrät Hebbel: »Es war meine Absicht, das bürgerliche Trauerspiel zu regenerieren und zu zeigen, daß auch im eingeschränktesten Kreis eine zerschmetternde Tragik möglich ist, wenn man sie nur aus den rechten Elementen, aus den in diesem Kreis selbst angehörigen, abzuleiten versteht.«