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Mit "Die Brüder Rico" thematisiert Georges Simenon, während seines Aufenthalts in Connecticut 1952, ein eher ungewöhnliches Sujet in seinen Romanen. Neben der psychologischen Einsicht, die seine Geschichten prägt, schildert Simenon mit erschütternder Kälte die raue Welt der amerikanischen Mafia und deren unerbittliche Methoden. Eddie Rico, ein sizilianischer Obsthändler, der sich in Florida niedergelassen hat, gilt als guter Ehemann, vorbildlicher Familienvater und respektabler Geschäftsmann. Doch die Güte dieser bürgerlichen Fassade ist trügerisch. Zusammen mit seinen beiden jüngeren Brüdern - Gino und Tony - gehört Eddie einer mafiösen Gruppe an, die ein weitreichendes Netzwerk von Glücksspielgeschäften „schützt“. Diese Doppelleben, von denen nur die Mutter der Brüder weiß, geraten in Gefahr, als Tony, frisch verheiratet, sich merkwürdig verhält. Eddie sieht sich gezwungen, eine riskante Entscheidung zu treffen. Doch wie immer hält Simenon eine überraschende Wendung bereit, die das Ende unerwartet macht.
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Die Brüder Rico, Georges Simenon
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1976
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