Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Ein Garten in Deutschland. Erzählung

Mehr zum Buch

Ein Garten in Deutschland ist der Bericht über eine deutsche Kindheit, 1937-1938, in einem Dorf in Holstein, einige Kilometer von Hamburg entfernt. Noch unsichtbar in dieser Landschaft hat der Nazitod Deutschland bereits für immer erstarrt. Die Angst steigt allmählich, und alles ist bereits geprägt vom nahen Abschied des Kindes, das ohne Hoffnung auf Rückkehr aus seinem Land vertrieben wird. Geplagt von der Schwierigkeit, sich sowohl in seiner Identität als auch gegenüber seinen Angehörigen zu behaupten, fühlt sich der junge Junge in seinen einsamen Träumereien schuldig, wenn er nicht von dem geschockt ist, was er überrascht: das Bild seiner Mutter, das er in ihrer Intimität erhascht, die Bestrafung eines seiner Kameraden durch seinen Vater oder das seltsame Wort jüdisch, dessen Bedeutung er nicht versteht, von dem er aber im Voraus alles weiß. Ganz Deutschland, nur angedeutet, wird sich von ihm, diesem als schuldig bezeichneten Kind, abheben, das sich darin erhebt, zu sein. Die letzten Tage im Geburtsdorf, mit elf Jahren, werden mit einer solchen Intensität erlebt, dass sein ganzes zukünftiges Erwachsenenleben darauf aufgebaut sein wird.

Publikation

Buchkauf

Ein Garten in Deutschland. Erzählung, Georges-Arthur Goldschmidt

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Sprache
Deutsch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Paperback
ISBN13
9783518384251
Reihe
Originaltitel
Un jardin en Allemagne
Beschreibung
Ein Garten in Deutschland ist der Bericht über eine deutsche Kindheit, 1937-1938, in einem Dorf in Holstein, einige Kilometer von Hamburg entfernt. Noch unsichtbar in dieser Landschaft hat der Nazitod Deutschland bereits für immer erstarrt. Die Angst steigt allmählich, und alles ist bereits geprägt vom nahen Abschied des Kindes, das ohne Hoffnung auf Rückkehr aus seinem Land vertrieben wird. Geplagt von der Schwierigkeit, sich sowohl in seiner Identität als auch gegenüber seinen Angehörigen zu behaupten, fühlt sich der junge Junge in seinen einsamen Träumereien schuldig, wenn er nicht von dem geschockt ist, was er überrascht: das Bild seiner Mutter, das er in ihrer Intimität erhascht, die Bestrafung eines seiner Kameraden durch seinen Vater oder das seltsame Wort jüdisch, dessen Bedeutung er nicht versteht, von dem er aber im Voraus alles weiß. Ganz Deutschland, nur angedeutet, wird sich von ihm, diesem als schuldig bezeichneten Kind, abheben, das sich darin erhebt, zu sein. Die letzten Tage im Geburtsdorf, mit elf Jahren, werden mit einer solchen Intensität erlebt, dass sein ganzes zukünftiges Erwachsenenleben darauf aufgebaut sein wird.