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Als ich erneut, wenn auch diesmal viel besonnener, zum Spielball meiner Krankheit wurde, dachte ich, was machen wir jetzt? Ich setzte mich hin und begann zu schreiben. Während ich schrieb, dachte ich nur daran, dass ich, sobald ich fertig bin, etwas Warmes essen werde. Plötzlich setzte ich die Mütze auf, alle tragen so eine Mütze, dachte ich, während ich schrieb und schrieb... Mit dem Werkzeug des Monologs balanciert der Autor die Erzählung und macht sie fesselnd. Sein radikaler, persönlicher Schreibstil stellt eine Herausforderung für die nachkriegsdeutsche Literatur dar und eröffnet neue Wege des literarischen Genusses. Die Protagonisten sind alltägliche Menschen, die an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen: ein Pädagoge leidet unter Schlaflosigkeit, ein psychisch Gestörter hat eine Obsession für eine Mütze, ein Medizinstudent, der das Theater verabscheut, schreibt darüber, ein Steinbrucharbeiter ertrinkt in seinem Arbeitsumfeld, ein Botschaftsangehöriger begeht Selbstmord, ein behindertes Kind wird von seiner Familie abgelehnt und ein ehemaliger Häftling findet nicht in sein verlorenes Leben zurück.

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Prosa., Thomas Bernhard

Sprache
Erscheinungsdatum
1992
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(Paperback)
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Titel
Prosa.
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Bernhard
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1992
Einband
Paperback
ISBN13
9783518102138
Reihe
Bewertung
3,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Als ich erneut, wenn auch diesmal viel besonnener, zum Spielball meiner Krankheit wurde, dachte ich, was machen wir jetzt? Ich setzte mich hin und begann zu schreiben. Während ich schrieb, dachte ich nur daran, dass ich, sobald ich fertig bin, etwas Warmes essen werde. Plötzlich setzte ich die Mütze auf, alle tragen so eine Mütze, dachte ich, während ich schrieb und schrieb... Mit dem Werkzeug des Monologs balanciert der Autor die Erzählung und macht sie fesselnd. Sein radikaler, persönlicher Schreibstil stellt eine Herausforderung für die nachkriegsdeutsche Literatur dar und eröffnet neue Wege des literarischen Genusses. Die Protagonisten sind alltägliche Menschen, die an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen: ein Pädagoge leidet unter Schlaflosigkeit, ein psychisch Gestörter hat eine Obsession für eine Mütze, ein Medizinstudent, der das Theater verabscheut, schreibt darüber, ein Steinbrucharbeiter ertrinkt in seinem Arbeitsumfeld, ein Botschaftsangehöriger begeht Selbstmord, ein behindertes Kind wird von seiner Familie abgelehnt und ein ehemaliger Häftling findet nicht in sein verlorenes Leben zurück.