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Fenitschka

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In ihren Novellen »Fenitschka« und »Eine Ausschweifung« fokussiert Lou Andreas-Salomé ein Thema, das sie zeitlebens mindestens ebenso beschäftigt hat wie die weibliche Adoleszenz: die Integration unabhängiger Frauen in eine Gesellschaft, in der es für erfolgreiche Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen noch keine positiv besetzten Rollenvorbilder gibt. Die promovierte Wissenschaftlerin Fenitschka und die Malerin Adine sind Repräsentantinnen einer neuen Gattung, die vor der Herausforderung steht, sich zu behaupten. Doch ihre Erfolge und ihre Unabhängigkeit erweisen sich als höchst ambivalent, denn die Liebe zur Kunst und zur Wissenschaft erscheint ihnen als unvereinbar mit der Liebe zum anderen Geschlecht. Lou Andreas-Salomé inszeniert in ihren Novellen weder strahlende Heldinnen der Frauenbewegung noch romantische Liebesbeziehungen, sondern entwirft vielmehr philosophisch akzentuierte Gesellschaftsstudien in literarisch kunstvollem Gewand. So gibt sie einen überaus facettenreichen Einblick in das Seelenleben emanzipierter Frauen zur Zeit der Jahrhundertwende.

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Fenitschka, Lou Andreas-Salomé

Sprache
Erscheinungsdatum
1993
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
1993
Einband
Paperback
Seitenzahl
125
ISBN10
3548303153
ISBN13
9783548303154
Reihe
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
In ihren Novellen »Fenitschka« und »Eine Ausschweifung« fokussiert Lou Andreas-Salomé ein Thema, das sie zeitlebens mindestens ebenso beschäftigt hat wie die weibliche Adoleszenz: die Integration unabhängiger Frauen in eine Gesellschaft, in der es für erfolgreiche Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen noch keine positiv besetzten Rollenvorbilder gibt. Die promovierte Wissenschaftlerin Fenitschka und die Malerin Adine sind Repräsentantinnen einer neuen Gattung, die vor der Herausforderung steht, sich zu behaupten. Doch ihre Erfolge und ihre Unabhängigkeit erweisen sich als höchst ambivalent, denn die Liebe zur Kunst und zur Wissenschaft erscheint ihnen als unvereinbar mit der Liebe zum anderen Geschlecht. Lou Andreas-Salomé inszeniert in ihren Novellen weder strahlende Heldinnen der Frauenbewegung noch romantische Liebesbeziehungen, sondern entwirft vielmehr philosophisch akzentuierte Gesellschaftsstudien in literarisch kunstvollem Gewand. So gibt sie einen überaus facettenreichen Einblick in das Seelenleben emanzipierter Frauen zur Zeit der Jahrhundertwende.