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Vater Goriot

Mit Illustrationen von Eugène Lampsonius und Bertall

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  • 346 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Balzacs Roman »Vater Goriot« (»Le Père Goriot«, 1834 und 1835 veröffentlicht) thematisiert an einem nahezu alle Sozialschichten umfassenden Personenensemble sowohl den gesellschaftlichen Aufstieg als auch dessen Niederungen und Abgründe im Kontext der Restauration des beginnenden 19. Jahrhunderts. Balzac gewährt am Beispiel des alternden Nudelfabrikanten Goriot, der nur für seine Töchter lebt, im Gegenzug ausgenutzt wird und schließlich »wie ein Hund« stirbt, einen Blick auf die ideelle Ausrichtung der Gesellschaft, ihre Fixierung auf Ruhm, Macht und den aufkommenden Kapitalismus mit seinem immer stärkeren Eindringen des Geldes in alle Lebensbereiche. Die oft schonungslose Darstellung der Gesellschaft mündet schließlich in eine Kritik. Soziale Mobilität ist nach Balzacs Analyse möglich, so wie ein Goriot durch geschickte Getreidespekulation die soziale Leiter zunächst nach oben steigt, sich in einer auf Korruption und Dekor basierenden Gesellschaft aber nicht zurechtfindet und durch seine monomane Vaterliebe nicht überleben kann. Die Darstellung der Geldfixiertheit und der Unersättlichkeit als Triebfeder der Gesellschaft der postnapoleonischen Ära mündet nicht nur in eine Desillusionierung des Lesers, sondern auch in eine Kritik zeitgenössischen sozialen Handelns, das jeglicher traditioneller bzw. ethischer Grundwerte entbehrt [Wikipedia].

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Vater Goriot, Honoré de Balzac

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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Untertitel
Mit Illustrationen von Eugène Lampsonius und Bertall
Sprache
Deutsch
Verlag
Boer, K
Erscheinungsdatum
2018
Seitenzahl
346
ISBN10
3947618468
ISBN13
9783947618460
Reihe
Erstveröffentlichung
1835
Originaltitel
Le Père Goriot
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
Balzacs Roman »Vater Goriot« (»Le Père Goriot«, 1834 und 1835 veröffentlicht) thematisiert an einem nahezu alle Sozialschichten umfassenden Personenensemble sowohl den gesellschaftlichen Aufstieg als auch dessen Niederungen und Abgründe im Kontext der Restauration des beginnenden 19. Jahrhunderts. Balzac gewährt am Beispiel des alternden Nudelfabrikanten Goriot, der nur für seine Töchter lebt, im Gegenzug ausgenutzt wird und schließlich »wie ein Hund« stirbt, einen Blick auf die ideelle Ausrichtung der Gesellschaft, ihre Fixierung auf Ruhm, Macht und den aufkommenden Kapitalismus mit seinem immer stärkeren Eindringen des Geldes in alle Lebensbereiche. Die oft schonungslose Darstellung der Gesellschaft mündet schließlich in eine Kritik. Soziale Mobilität ist nach Balzacs Analyse möglich, so wie ein Goriot durch geschickte Getreidespekulation die soziale Leiter zunächst nach oben steigt, sich in einer auf Korruption und Dekor basierenden Gesellschaft aber nicht zurechtfindet und durch seine monomane Vaterliebe nicht überleben kann. Die Darstellung der Geldfixiertheit und der Unersättlichkeit als Triebfeder der Gesellschaft der postnapoleonischen Ära mündet nicht nur in eine Desillusionierung des Lesers, sondern auch in eine Kritik zeitgenössischen sozialen Handelns, das jeglicher traditioneller bzw. ethischer Grundwerte entbehrt [Wikipedia].