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Der Fuchs und die Kamelie

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Dies ist die erste Erzählung von Silone, die nicht im süditalienischen Raum spielt, sondern im Kanton Tessin, genauer gesagt am Ufer des Lago Maggiore, jenseits der italienisch-schweizerischen Grenze. In diesen Jahren (1930-1935) stellte die Grenze eine bedrohliche Barriere dar, die nicht nur Staaten, sondern auch Menschen, Freunde und Familien trennte. Die Charaktere der Erzählung sind Schweizer und Italiener, die auf unterschiedliche Weise mit dem gnadenlosen Lauf der Zeit konfrontiert sind. Die Geschichte einer Fuchs, der die Hühnerställe der Bauern bedroht und lange Zeit ihrer Jagd entkommt, verwebt sich während der gesamten Erzählung mit der Geschichte anderer Bedrohungen, in denen sich die Rollen der Verfolgten und Verfolger mehrfach umkehren. Der Autor, der seinen Glauben nicht verbirgt, der vielmehr aus jeder Zeile hervorgeht, hat es verstanden, seine Charaktere jeder starren Klassifizierung in Gute und Böse zu entziehen. Aus dieser Perspektive ist das stärkste Gefühl, das aus dem Buch emporsteigt, tatsächlich das Mitleid.

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Der Fuchs und die Kamelie, Ignazio Silone

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ignazio Silone
Verlag
KiWi
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Paperback
ISBN10
3462017985
ISBN13
9783462017984
Reihe
Originaltitel
La volpe e le camelie
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Dies ist die erste Erzählung von Silone, die nicht im süditalienischen Raum spielt, sondern im Kanton Tessin, genauer gesagt am Ufer des Lago Maggiore, jenseits der italienisch-schweizerischen Grenze. In diesen Jahren (1930-1935) stellte die Grenze eine bedrohliche Barriere dar, die nicht nur Staaten, sondern auch Menschen, Freunde und Familien trennte. Die Charaktere der Erzählung sind Schweizer und Italiener, die auf unterschiedliche Weise mit dem gnadenlosen Lauf der Zeit konfrontiert sind. Die Geschichte einer Fuchs, der die Hühnerställe der Bauern bedroht und lange Zeit ihrer Jagd entkommt, verwebt sich während der gesamten Erzählung mit der Geschichte anderer Bedrohungen, in denen sich die Rollen der Verfolgten und Verfolger mehrfach umkehren. Der Autor, der seinen Glauben nicht verbirgt, der vielmehr aus jeder Zeile hervorgeht, hat es verstanden, seine Charaktere jeder starren Klassifizierung in Gute und Böse zu entziehen. Aus dieser Perspektive ist das stärkste Gefühl, das aus dem Buch emporsteigt, tatsächlich das Mitleid.