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Lässliche Todsünden

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  • 252 Seiten
  • 9 Lesestunden

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In einer postmodernen Gesellschaft untersucht Eva Menasse archaische Muster und die sieben Todsünden: Trägheit, Gefräßigkeit, Wollust, Hochmut, Zorn, Neid und Habgier. Ihre weltlichen Protagonisten stehen im Mittelpunkt, während sie Geschichten erzählt, die im Gedächtnis bleiben. Der Verzicht auf Gott führt nicht zur Abschaffung der Sünde. Menasse beleuchtet zentrale Themen der Literatur: Liebe, Hass, Schuld und Vergebung. Die Menschen verfehlen einander aus denselben Gründen wie vor Jahrhunderten. Ein Familienvater ist zu träge, um für sein Glück zu kämpfen, während ein junges Paar die Komplexität der Sexualität meidet. Ein Mann verpasst sein Leben, weil er keine Schwäche zeigen will, und ein geschiedenes Paar kämpft bis zum Grab ihres Kindes. Mit Leidenschaft und Empathie geht die Autorin mit ihren Figuren ins Gericht. Hinter den Fassaden, wo die Sünden verborgen sind, liegt der menschliche Kern. Die Todsünden berühren und überlappen sich, ebenso wie die Geschichten, in denen Orte und Figuren wiederkehren. Menasse schafft mit ihrem unverwechselbaren Witz und erzählerischen Schwung ein großes Ganzes, das die Leser fesselt und zum Nachdenken anregt.

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Lässliche Todsünden, Eva Menasse

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eva Menasse
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
Seitenzahl
252
ISBN10
3462041274
ISBN13
9783462041279
Reihe
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
In einer postmodernen Gesellschaft untersucht Eva Menasse archaische Muster und die sieben Todsünden: Trägheit, Gefräßigkeit, Wollust, Hochmut, Zorn, Neid und Habgier. Ihre weltlichen Protagonisten stehen im Mittelpunkt, während sie Geschichten erzählt, die im Gedächtnis bleiben. Der Verzicht auf Gott führt nicht zur Abschaffung der Sünde. Menasse beleuchtet zentrale Themen der Literatur: Liebe, Hass, Schuld und Vergebung. Die Menschen verfehlen einander aus denselben Gründen wie vor Jahrhunderten. Ein Familienvater ist zu träge, um für sein Glück zu kämpfen, während ein junges Paar die Komplexität der Sexualität meidet. Ein Mann verpasst sein Leben, weil er keine Schwäche zeigen will, und ein geschiedenes Paar kämpft bis zum Grab ihres Kindes. Mit Leidenschaft und Empathie geht die Autorin mit ihren Figuren ins Gericht. Hinter den Fassaden, wo die Sünden verborgen sind, liegt der menschliche Kern. Die Todsünden berühren und überlappen sich, ebenso wie die Geschichten, in denen Orte und Figuren wiederkehren. Menasse schafft mit ihrem unverwechselbaren Witz und erzählerischen Schwung ein großes Ganzes, das die Leser fesselt und zum Nachdenken anregt.