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Resonanz

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Wenn Beschleunigung das Problem ist, könnte Resonanz die Lösung sein. Dies ist die zentrale These des neuen Buches von Hartmut Rosa, das als Gründungsdokument einer Soziologie des guten Lebens interpretiert werden kann. Rosa argumentiert, dass die Qualität menschlichen Lebens nicht in Ressourcen, Optionen oder Glücksmomenten gemessen werden kann. Stattdessen sollte der Fokus auf der Beziehung zur Welt liegen, die, wenn sie intakt ist, stabile Resonanzverhältnisse widerspiegelt. Zur Untermauerung seiner Argumentation präsentiert Rosa die verschiedenen Formen, in denen wir eine Beziehung zur Welt herstellen, von grundlegenden Bedürfnissen wie Atmen bis hin zu komplexen kulturellen Weltbildern. Er untersucht spezifische Erfahrungs- und Handlungssphären wie Familie, Politik, Arbeit, Sport, Religion und Kunst, in denen wir als spätmoderne Subjekte Resonanz suchen, jedoch zunehmend Schwierigkeiten haben, sie zu finden. Dies ist eng verbunden mit der Steigerungslogik der Moderne, die sowohl Ursache als auch Folge einer gestörten Weltbeziehung ist, auf individueller und kollektiver Ebene. Rosa analysiert auch die großen Krisentendenzen der Gegenwartsgesellschaft – Ökokrise, Demokratiekrise, Psychokrise – aus einer resonanztheoretischen Perspektive. Seine Soziologie der Weltbeziehung bietet eine umfassende Rekonstruktion der Moderne, die den Rahmen für eine erneuerte Kritische Theorie abstecken möchte.

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Resonanz, Hartmut Rosa

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hartmut Rosa
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Hardcover
ISBN10
3518586262
ISBN13
9783518586266
Reihe
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
Wenn Beschleunigung das Problem ist, könnte Resonanz die Lösung sein. Dies ist die zentrale These des neuen Buches von Hartmut Rosa, das als Gründungsdokument einer Soziologie des guten Lebens interpretiert werden kann. Rosa argumentiert, dass die Qualität menschlichen Lebens nicht in Ressourcen, Optionen oder Glücksmomenten gemessen werden kann. Stattdessen sollte der Fokus auf der Beziehung zur Welt liegen, die, wenn sie intakt ist, stabile Resonanzverhältnisse widerspiegelt. Zur Untermauerung seiner Argumentation präsentiert Rosa die verschiedenen Formen, in denen wir eine Beziehung zur Welt herstellen, von grundlegenden Bedürfnissen wie Atmen bis hin zu komplexen kulturellen Weltbildern. Er untersucht spezifische Erfahrungs- und Handlungssphären wie Familie, Politik, Arbeit, Sport, Religion und Kunst, in denen wir als spätmoderne Subjekte Resonanz suchen, jedoch zunehmend Schwierigkeiten haben, sie zu finden. Dies ist eng verbunden mit der Steigerungslogik der Moderne, die sowohl Ursache als auch Folge einer gestörten Weltbeziehung ist, auf individueller und kollektiver Ebene. Rosa analysiert auch die großen Krisentendenzen der Gegenwartsgesellschaft – Ökokrise, Demokratiekrise, Psychokrise – aus einer resonanztheoretischen Perspektive. Seine Soziologie der Weltbeziehung bietet eine umfassende Rekonstruktion der Moderne, die den Rahmen für eine erneuerte Kritische Theorie abstecken möchte.