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Kain

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Nach der großen Anerkennung durch Kritiker und Leser eines so ehrgeizigen und komplexen Werkes ist es ein Vergnügen, "Kain" zu präsentieren. Dieses letzte Manuskript, veröffentlicht im Jahr 2001 nach dem Tod des Autors, ist eine Art Fortsetzung und wunderbare Coda. Wir treffen erneut auf Charaktere, die wir bereits in einem früheren Werk kennengelernt haben, und erleben eine Romanhandlung, die sich in einem unvollendeten Meer von Fragmenten, Erinnerungen und Skizzen entfaltet. Die unerbittliche Wut gegenüber der Mittelklasse, dem Nazismus und dessen anhaltendem Erbe, den physischen und moralischen Ruinen Europas sowie dem wilden Kapitalismus und der "Amerikanisierung" der Welt bleibt präsent. Gleichzeitig vermittelt das Werk die Sehnsucht nach einem erfüllteren und wahrhaftigeren Leben, fernab von Fälschungen und Automatismen. Es ist ein Requiem und eine Verteidigung der Kultur, des Humanismus und der Freude. "Kain" überrascht durch seine Modernität und die üppige, strahlende Schrift des Autors, die weit entfernt von sterilen Experimentalismen ist. Das Formale hat höchste Bedeutung, geht jedoch niemals auf Kosten des Lebens und der Wunden, in die der Autor gräbt.

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Kain, Gregor von Rezzori

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback)
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Titel
Kain
Sprache
Deutsch
Verlag
Goldmann
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
223
ISBN10
3442730430
ISBN13
9783442730438
Reihe
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Nach der großen Anerkennung durch Kritiker und Leser eines so ehrgeizigen und komplexen Werkes ist es ein Vergnügen, "Kain" zu präsentieren. Dieses letzte Manuskript, veröffentlicht im Jahr 2001 nach dem Tod des Autors, ist eine Art Fortsetzung und wunderbare Coda. Wir treffen erneut auf Charaktere, die wir bereits in einem früheren Werk kennengelernt haben, und erleben eine Romanhandlung, die sich in einem unvollendeten Meer von Fragmenten, Erinnerungen und Skizzen entfaltet. Die unerbittliche Wut gegenüber der Mittelklasse, dem Nazismus und dessen anhaltendem Erbe, den physischen und moralischen Ruinen Europas sowie dem wilden Kapitalismus und der "Amerikanisierung" der Welt bleibt präsent. Gleichzeitig vermittelt das Werk die Sehnsucht nach einem erfüllteren und wahrhaftigeren Leben, fernab von Fälschungen und Automatismen. Es ist ein Requiem und eine Verteidigung der Kultur, des Humanismus und der Freude. "Kain" überrascht durch seine Modernität und die üppige, strahlende Schrift des Autors, die weit entfernt von sterilen Experimentalismen ist. Das Formale hat höchste Bedeutung, geht jedoch niemals auf Kosten des Lebens und der Wunden, in die der Autor gräbt.