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„Einleitung in die Moralwissenschaft“ ist Georg Simmels ehrgeiziger Versuch, eine Kritik der ethischen Grundbegriffe zu liefern. Simmels Ziel ist es, die Ethik mit ihrer Vielzahl an Moralprinzipien auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen, jenseits der Begrenzung zwischen abstrakten Imperativen und spekulativen Betrachtungen. Durch die Kritik zentraler Begriffe wie „Sollen“, „Glückseligkeit“ und „Freiheit“ verteidigt Simmel seine Thesen zur „Unbegründetheit der Moral“ und zu Wertvorstellungen als „Denkmodus“, die evolutionär entstanden sind und nicht normativ ableitbar. Der vorliegende Abdruck des zweiten Bandes erschien erstmals 1893 und wurde 1904 und 1911 nachgedruckt. Die Wiedergabe des Werkes erfolgt weitgehend getreu der Orthographie und Interpunktion der Vorlagen, mit wenigen Ausnahmen, die im Variantenverzeichnis vermerkt sind. Der Anhang enthält den Text „Parerga zur Socialphilosophie“, ebenfalls in der originalen Orthographie und Interpunktion. Die in diesen Text eingegangenen Passagen aus beiden Bänden sind im Variantenverzeichnis aufgeführt. Ein Namensregister und ein Semantischer Index kumulieren die relevanten Stellen beider Bände und stellen Zusätze des Herausgebers dar.

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Gesamtausgabe, Georg Simmel

Sprache
Erscheinungsdatum
1991
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Georg Simmel
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1991
Einband
Hardcover
Seitenzahl
427
ISBN10
3518579541
ISBN13
9783518579541
Reihe
Erstveröffentlichung
1900
Originaltitel
Philosophie des Geldes
Bewertung
3,15 von 5 Sternen
Beschreibung
„Einleitung in die Moralwissenschaft“ ist Georg Simmels ehrgeiziger Versuch, eine Kritik der ethischen Grundbegriffe zu liefern. Simmels Ziel ist es, die Ethik mit ihrer Vielzahl an Moralprinzipien auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen, jenseits der Begrenzung zwischen abstrakten Imperativen und spekulativen Betrachtungen. Durch die Kritik zentraler Begriffe wie „Sollen“, „Glückseligkeit“ und „Freiheit“ verteidigt Simmel seine Thesen zur „Unbegründetheit der Moral“ und zu Wertvorstellungen als „Denkmodus“, die evolutionär entstanden sind und nicht normativ ableitbar. Der vorliegende Abdruck des zweiten Bandes erschien erstmals 1893 und wurde 1904 und 1911 nachgedruckt. Die Wiedergabe des Werkes erfolgt weitgehend getreu der Orthographie und Interpunktion der Vorlagen, mit wenigen Ausnahmen, die im Variantenverzeichnis vermerkt sind. Der Anhang enthält den Text „Parerga zur Socialphilosophie“, ebenfalls in der originalen Orthographie und Interpunktion. Die in diesen Text eingegangenen Passagen aus beiden Bänden sind im Variantenverzeichnis aufgeführt. Ein Namensregister und ein Semantischer Index kumulieren die relevanten Stellen beider Bände und stellen Zusätze des Herausgebers dar.