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Die Glaubhaftigkeitsbeurteilung in Aussage gegen Aussage-Konstellationen

Eine Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten des Polygraphen im Strafverfahren bei dem Vorwurf des sexuellen Übergriffs nach § 177 Abs. 1 StGB

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Die vorliegende Untersuchung fokussiert sich auf die forensische Psychophysiologie, insbesondere im Kontext der Reform des Sexualstrafrechts 2016 und der damit verbundenen Änderungen in § 177 Abs. 1 StGB. Die zentrale Frage ist, ob die Einschätzung des Bundesgerichtshofs, der Polygraph sei ein "völlig ungeeignetes Beweismittel", weiterhin Gültigkeit hat. Die Rechtsprechung versucht, "Aussage gegen Aussage"-Situationen durch strenge Beweiswürdigungsanforderungen zu klären, unterstützt durch die aussagepsychologische Glaubhaftigkeitsbeurteilung, die es Gerichten ermöglicht, Belastungsaussagen einen Beweiswert zuzuweisen. Diese Methode stößt jedoch bei Vorwürfen des sexuellen Übergriffs an ihre Grenzen und kann fehleranfällig sein. Die Untersuchung beleuchtet, wie ein Angeklagter in Fällen unentdeckter Falschanschuldigungen sein Bestreiten stärken kann. Die Gliederung umfasst die Grundlagen der Untersuchung, die "Aussage gegen Aussage"-Konstellation, die Nachweisbarkeit sexueller Übergriffe und die Glaubhaftigkeitsbeurteilung im Hauptverfahren. Abschließend werden zentrale Thesen zusammengefasst, um die Relevanz der forensischen Psychophysiologie in diesem rechtlichen Kontext zu verdeutlichen.

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Die Glaubhaftigkeitsbeurteilung in Aussage gegen Aussage-Konstellationen, Christina Költgen

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2022
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(Paperback)
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