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- 700 Seiten
- 25 Lesestunden
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US-karibische Diasporaliteraturen der 2000er-Jahre konstituieren soziale Räume als Diasporaräume. An literarischen Werken von Ernesto Quiñónez, Achy Obejas, Edwidge Danticat und Junot Díaz zeigt sich, wie diese Literaturen sich selbst, ihre Autorinnen und Autoren sowie ihre ethnischen Gemeinschaften zwischen den USA und der Karibik verorten. Texte wie Bodega Dreams, Days of Awe, The Dew Breaker und The Brief Wondrous Life of Oscar Wao positionieren sich über ihre Erzählräume und Raumsemantik im Spannungsfeld von De- und Reterritorialisierung. Sie setzen sich mit der Geschichte ihrer karibischen Herkunftsländer (Puerto Rico, Kuba, Haiti, Dominikanische Republik) und ihrer ethnischen Gruppen in den USA auseinander. Die Werke verhandeln, wie diese Geschichte aus der Perspektive der Postmemoria-Generation aufgearbeitet wird, und wie diese Perspektive das „Ursprungsland“ als erlebt-erlittenen Raum produziert. Zudem wird das Verhältnis zwischen im Heimatland verbliebenen und in der Diaspora lebenden Subjekten thematisiert. Die Studie entwickelt entlang der Kategorien von De- und Reterritorialisierung und in Verbindung mit Henri Lefebvres Raumbegriff einen differenzierten Zugang zu postkolonialen literarischen Räumen. Durch ihre kulturwissenschaftliche Fundierung und romanistische Ausrichtung eröffnet die Monographie neue Perspektiven auf zeitgenössische hispanokaribische und haitianische ethnische Literaturen in den USA.
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Zwischen De- und Reterritorialisierung, Anne Brüske
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- 2024
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