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Der Präsident.

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  • 163 Seiten
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Mit dem Land in einem Zustand wachsender Anspannung hat das Präsidentenpaar gerade einen Anschlag überlebt, bei dem der geliebte Hund der Präsidentin und auch ein Colonel ums Leben kamen. Der Terror, den Präsident und Präsidentin erleben – verstärkt durch das Risiko, von ihrem eigenen Sohn, der sich den anarchistischen Reihen angeschlossen hat, ermordet zu werden – wird allmählich den Abgrund offenbaren, der die scheinbare Solidität ihrer Macht von der Mediokrität ihrer tatsächlichen Fragilität trennt. Die politische Farce, die Thomas Bernhard konstruiert, greift ohne jegliche Zugeständnisse die Blasen der Machtzentren an, um diese gnadenlose Röntgenaufnahme einer familiären Intimität zu bieten, in der die Gesellschaft von Masseuren, Vertrauten und offiziellen Geliebten nur dazu dient, die unvermeidlichen Einsamkeiten eines Führerpaares mit diktatorischen Ambitionen abzulenken, die ebenso unfähig sind, mit ihrem Volk wie mit sich selbst zu kommunizieren.

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Der Präsident., Thomas Bernhard

Sprache
Erscheinungsdatum
1985
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Bernhard
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1985
Einband
Paperback
Seitenzahl
163
ISBN13
9783518014400
Reihe
Bewertung
2,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Mit dem Land in einem Zustand wachsender Anspannung hat das Präsidentenpaar gerade einen Anschlag überlebt, bei dem der geliebte Hund der Präsidentin und auch ein Colonel ums Leben kamen. Der Terror, den Präsident und Präsidentin erleben – verstärkt durch das Risiko, von ihrem eigenen Sohn, der sich den anarchistischen Reihen angeschlossen hat, ermordet zu werden – wird allmählich den Abgrund offenbaren, der die scheinbare Solidität ihrer Macht von der Mediokrität ihrer tatsächlichen Fragilität trennt. Die politische Farce, die Thomas Bernhard konstruiert, greift ohne jegliche Zugeständnisse die Blasen der Machtzentren an, um diese gnadenlose Röntgenaufnahme einer familiären Intimität zu bieten, in der die Gesellschaft von Masseuren, Vertrauten und offiziellen Geliebten nur dazu dient, die unvermeidlichen Einsamkeiten eines Führerpaares mit diktatorischen Ambitionen abzulenken, die ebenso unfähig sind, mit ihrem Volk wie mit sich selbst zu kommunizieren.