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Effi Briest

Illustrationen von Max Liebermann

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Der Roman wurde von Oktober 1894 bis März 1895 in der Deutschen Rundschau veröffentlicht und gilt als ein Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus in der deutschen Literatur. Der Autor verbindet kritische Distanz mit schriftstellerischer Eleganz und wird damit zum bedeutendsten Geburtshelfer des deutschen Gesellschaftsromans. Das Schicksal der Protagonistin Effi Briest wird beschrieben, die als siebzehnjährige auf Drängen ihrer Mutter den deutlich älteren Baron von Innstetten heiratet. In dieser Ehe wird sie wie ein Kind behandelt und leidet unter seiner Vernachlässigung zugunsten seiner Karriere. Vereinsamt geht Effi eine flüchtige Affäre mit einem Offizier ein. Als Innstetten Jahre später dessen Liebesbriefe entdeckt, kann er Effi nicht verzeihen. Getrieben von einem überholten Ehrenkodex tötet er den Liebhaber im Duell und lässt sich scheiden. Effi wird gesellschaftlich geächtet und von ihren Eltern verstoßen. Erst drei Jahre später sind diese bereit, die inzwischen todkranke Effi wieder aufzunehmen. Der Roman spiegelt die harten Konsequenzen wider, mit denen in der Wilhelminischen Ära Verstöße gegen den bürgerlichen Moralkodex geahndet wurden.

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3,1
Gut
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Untertitel
Illustrationen von Max Liebermann
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Theodor Fontane
Verlag
Boer
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Hardcover
ISBN10
3966620774
ISBN13
9783966620772
Reihe
Erstveröffentlichung
1872
Originaltitel
Бесы
Bewertung
3,05 von 5 Sternen
Beschreibung
Der Roman wurde von Oktober 1894 bis März 1895 in der Deutschen Rundschau veröffentlicht und gilt als ein Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus in der deutschen Literatur. Der Autor verbindet kritische Distanz mit schriftstellerischer Eleganz und wird damit zum bedeutendsten Geburtshelfer des deutschen Gesellschaftsromans. Das Schicksal der Protagonistin Effi Briest wird beschrieben, die als siebzehnjährige auf Drängen ihrer Mutter den deutlich älteren Baron von Innstetten heiratet. In dieser Ehe wird sie wie ein Kind behandelt und leidet unter seiner Vernachlässigung zugunsten seiner Karriere. Vereinsamt geht Effi eine flüchtige Affäre mit einem Offizier ein. Als Innstetten Jahre später dessen Liebesbriefe entdeckt, kann er Effi nicht verzeihen. Getrieben von einem überholten Ehrenkodex tötet er den Liebhaber im Duell und lässt sich scheiden. Effi wird gesellschaftlich geächtet und von ihren Eltern verstoßen. Erst drei Jahre später sind diese bereit, die inzwischen todkranke Effi wieder aufzunehmen. Der Roman spiegelt die harten Konsequenzen wider, mit denen in der Wilhelminischen Ära Verstöße gegen den bürgerlichen Moralkodex geahndet wurden.