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Benito Pérez Galdós gilt als einer der großen europäischen Romanautoren des 19. Jahrhunderts. "Misericordia" (1897) spielt im Umfeld der armen Bevölkerung Madrids. Um seinem Roman Authentizität zu verleihen, verbrachte Galdós viele Monate damit, das Leben der Bedürftigen und professionellen Bettler zu studieren. Das zentrale Thema des Romans ist das Problem der Güte, verkörpert durch die Dienerin Benina, deren ganzes Leben ein Kampf ist, um die bürgerliche Familie, für die sie arbeitet, vor dem Abrutschen in die Armut zu bewahren. Die hoch- und niederklassige Gesellschaft Madrids des 19. Jahrhunderts bietet den Rahmen für dieses eindrucksvoll düstere Porträt des Niedergangs, Falls und der Wiederauferstehung einer Familie. Die Witwe Doña Francisca, die vom Salon in den Slum verbannt wurde, wird von ihrer Dienerin Benita beschützt, die in einem täglichen Kampf gegen den Hunger und den Stolz ihrer Herrin bettelt und tauscht. Als eine plötzliche Erbschaft die alte Krähe bereichert, wird Benita beiseitegeschoben. Galdós' Spanien wimmelt von Heiligen und Sündern, die sowohl durch Armut als auch durch Reichtum korrumpiert sind.
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Misericordia, Benito Pérez Galdós
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