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Der Mensch, die Liebe und die Musik

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Constantin Floros ist einer der Pioniere, die das formale Paradigma der Musikanalytik überwunden haben. Er schuf die theoretischen Grundlagen der "musikalischen Exegese" und präsentierte Interpretationen, die das Bild der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts nachhaltig veränderten. In dem Buch "Der Mensch, die Liebe und die Musik", das sein wissenschaftliches und lebenslanges Credo darstellt, stellt Floros die im 20. Jahrhundert marginalisierten humanistischen Aspekte der Musik wieder in den Vordergrund. Ausgehend von der Frage nach der Bedeutung der Musik im Allgemeinen setzt er sich mit veralteten Vorstellungen, wie dem Konzept der "absoluten Musik", auseinander. Auf der Grundlage neuer interdisziplinärer Forschungen und zahlreicher, oft unbekannter Dokumente zeigt er, dass musikalische Meisterwerke, von Monteverdi bis Berg, als klangliche Sprache der Liebe gehört werden können: dass Mozarts Musik ein ganzes Repertoire an Figuren der Zärtlichkeit enthält, dass in Schumanns Werken versteckte Botschaften für Clara Wieck zu finden sind, dass in Wagners Musikdramen Mensch, Liebe und Musik eine untrennbare Einheit bilden und dass die Oper "Salome" von Strauss einen Ausdruck der psychopathologischen Liebe darstellt. Darüber hinaus wird das Thema "humanistische Musik" im Kontext anderer Schöpfer, u.a. Holst, Messiaen und Stockhausen, angesprochen.

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Der Mensch, die Liebe und die Musik, Konstantinos Floros

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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(Hardcover)
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Titel
Der Mensch, die Liebe und die Musik
Sprache
Deutsch
Verlag
Arche
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Hardcover
Seitenzahl
354
ISBN10
3716039020
ISBN13
9783716039021
Reihe
Beschreibung
Constantin Floros ist einer der Pioniere, die das formale Paradigma der Musikanalytik überwunden haben. Er schuf die theoretischen Grundlagen der "musikalischen Exegese" und präsentierte Interpretationen, die das Bild der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts nachhaltig veränderten. In dem Buch "Der Mensch, die Liebe und die Musik", das sein wissenschaftliches und lebenslanges Credo darstellt, stellt Floros die im 20. Jahrhundert marginalisierten humanistischen Aspekte der Musik wieder in den Vordergrund. Ausgehend von der Frage nach der Bedeutung der Musik im Allgemeinen setzt er sich mit veralteten Vorstellungen, wie dem Konzept der "absoluten Musik", auseinander. Auf der Grundlage neuer interdisziplinärer Forschungen und zahlreicher, oft unbekannter Dokumente zeigt er, dass musikalische Meisterwerke, von Monteverdi bis Berg, als klangliche Sprache der Liebe gehört werden können: dass Mozarts Musik ein ganzes Repertoire an Figuren der Zärtlichkeit enthält, dass in Schumanns Werken versteckte Botschaften für Clara Wieck zu finden sind, dass in Wagners Musikdramen Mensch, Liebe und Musik eine untrennbare Einheit bilden und dass die Oper "Salome" von Strauss einen Ausdruck der psychopathologischen Liebe darstellt. Darüber hinaus wird das Thema "humanistische Musik" im Kontext anderer Schöpfer, u.a. Holst, Messiaen und Stockhausen, angesprochen.