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Der Hitler-Mythos

Führerkult und Volksmeinung

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»Man kann ein Volk zwingen zu singen, aber man kann es nicht zwingen, mit solcher Begeisterung zu singen«, hieß es in einem Bericht der Sopade (Exil-SPD) über einen Auftritt Hitlers in München 1935. Wie läßt sich diese Begeisterung erklären, die Millionen Deutsche erfaßte, selbt diejenigen, die dem nationalsozialistischen Regime eher skeptisch gegenüberstanden? Ian Kershaw zeigt, daß der Kult um die Person Hitlers, ein Kernelement der NS-Herrschaft, nicht nur ein Produkt gezielter Propaganda war, wie Joseph Goebbels für sich reklamierte. Auf der Grundlage profunder Quellenkenntnis gelingt es Kershaw, lebendig und scharf analysierend zugleich die Stimmung in der Bevölkerung einzufangen, die verschiedenen Strömungen zu verfolgen und die Entstehungsbedingungen und die Entwicklung des »Führer«-Kultes anschaulich zu machen.

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Der Hitler-Mythos, Ian Kershaw

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback)
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Untertitel
Führerkult und Volksmeinung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ian Kershaw
Verlag
dtv
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
ISBN10
3423308346
ISBN13
9783423308342
Reihe
Erstveröffentlichung
1987
Originaltitel
The 'Hitler Myth': Image and Reality in the Third Reich
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
»Man kann ein Volk zwingen zu singen, aber man kann es nicht zwingen, mit solcher Begeisterung zu singen«, hieß es in einem Bericht der Sopade (Exil-SPD) über einen Auftritt Hitlers in München 1935. Wie läßt sich diese Begeisterung erklären, die Millionen Deutsche erfaßte, selbt diejenigen, die dem nationalsozialistischen Regime eher skeptisch gegenüberstanden? Ian Kershaw zeigt, daß der Kult um die Person Hitlers, ein Kernelement der NS-Herrschaft, nicht nur ein Produkt gezielter Propaganda war, wie Joseph Goebbels für sich reklamierte. Auf der Grundlage profunder Quellenkenntnis gelingt es Kershaw, lebendig und scharf analysierend zugleich die Stimmung in der Bevölkerung einzufangen, die verschiedenen Strömungen zu verfolgen und die Entstehungsbedingungen und die Entwicklung des »Führer«-Kultes anschaulich zu machen.