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Tierethik als Gestaltung

Vom Ereignis zur beziehungsorientierten Verantwortungsübernahme

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Warum beschäftigen Menschen sich mit tierethischen Fragen? Und wie erklärt sich, dass es insbesondere die akademische Tierethik zum Teil so einseitig und undifferenziert tut? Dieses Buch setzt sich kritisch-konstruktiv mit den gedanklichen Voraussetzungen bisheriger Bestimmungen des Mensch-Tier-Verhältnisses auseinander. Es zeigt, dass die Komplexität und Bedeutsamkeit mensch-tier-licher Begegnungen in der wissenschaftlichen Tierethik bislang aufgrund von egozentrischen Vorurteilen oft unterschätzt wurde und plädiert für ein beziehungsorientiertes Umdenken. So wird in Auseinandersetzung mit Martin Heideggers seinsgeschichtlicher Metaphysikkritik und Emmanuel Levinas' phänomenologischer Alteritätsphilosophie die Verbindlichkeit des menschlichen Verantwortlichkeitserlebens gegenüber Tieren herausgestellt. Zudem wird die ethische Theologie Dietrich Bonhoeffers herangezogen, um Grundzüge einer (christlichen) Tierethik zu entwerfen, die auf ein gerechteres Miteinander, Füreinander und Gegeneinander von Menschen und Tieren jenseits von moralischen Simplifizierungen und starren Ontologien abzielt. Denn: Soziale Beziehungen zwischen Menschen und Tieren sind so zahlreich wie komplex und verlangen nach einer differenzierten Aufmerksamkeit.

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Tierethik als Gestaltung, Nils Schütz

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
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(Hardcover)
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Titel
Tierethik als Gestaltung
Untertitel
Vom Ereignis zur beziehungsorientierten Verantwortungsübernahme
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nils Schütz
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Hardcover
Seitenzahl
248
ISBN10
311164250X
ISBN13
9783111642505
Reihe
Beschreibung
Warum beschäftigen Menschen sich mit tierethischen Fragen? Und wie erklärt sich, dass es insbesondere die akademische Tierethik zum Teil so einseitig und undifferenziert tut? Dieses Buch setzt sich kritisch-konstruktiv mit den gedanklichen Voraussetzungen bisheriger Bestimmungen des Mensch-Tier-Verhältnisses auseinander. Es zeigt, dass die Komplexität und Bedeutsamkeit mensch-tier-licher Begegnungen in der wissenschaftlichen Tierethik bislang aufgrund von egozentrischen Vorurteilen oft unterschätzt wurde und plädiert für ein beziehungsorientiertes Umdenken. So wird in Auseinandersetzung mit Martin Heideggers seinsgeschichtlicher Metaphysikkritik und Emmanuel Levinas' phänomenologischer Alteritätsphilosophie die Verbindlichkeit des menschlichen Verantwortlichkeitserlebens gegenüber Tieren herausgestellt. Zudem wird die ethische Theologie Dietrich Bonhoeffers herangezogen, um Grundzüge einer (christlichen) Tierethik zu entwerfen, die auf ein gerechteres Miteinander, Füreinander und Gegeneinander von Menschen und Tieren jenseits von moralischen Simplifizierungen und starren Ontologien abzielt. Denn: Soziale Beziehungen zwischen Menschen und Tieren sind so zahlreich wie komplex und verlangen nach einer differenzierten Aufmerksamkeit.