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Über das Marionettentheater

Mit der Kunstbetrachtung »Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden«, fünf Briefe von Heinrich von Kleist ... »Das Erste Buch Mose« des Alten Testaments

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Heinrich von Kleist thematisiert in seiner 1810 in den" Berliner Abendblättern"erschienenen berühmten Betrachtung"Über das Marionettentheater"den Verlust von Anmut und Grazie durch das reflektierende Bewusstsein. Ungetrübt durch dieses ist die Puppe dem menschlichen Tänzer an Anmut überlegen und darüber hinaus dem naiv unschuldigen Tier verwandt. Erst wenn unsere Erkenntnisse" gleichsam durch ein Unendliches gegangen"sind, kann sich die Grazie wieder einfinden, da sie am reinsten da erscheine, wo" gar keins, oder ein unendliches Bewußtsein [ist], d.h. in dem Gliedermann, oder in dem Gott".Die asymmetrisch angelegte Gestaltung von Klaus Detjen im durchgehend zweifarbigen Druck illustriert den Aspekt des Unstimmigen, Inkohärenten, auch Bruchstückhaften in der Kleistschen Dichtung: vier unterschiedliche, jedoch miteinander korrespondierende Text- und somit Typographieebenen erzeugen ein polymediales Muster.

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Über das Marionettentheater, Heinrich von Kleist

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Paperback)
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Titel
Über das Marionettentheater
Untertitel
Mit der Kunstbetrachtung »Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden«, fünf Briefe von Heinrich von Kleist ... »Das Erste Buch Mose« des Alten Testaments
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
Seitenzahl
79
ISBN10
3835309412
ISBN13
9783835309418
Reihe
Bewertung
3,7 von 5 Sternen
Beschreibung
Heinrich von Kleist thematisiert in seiner 1810 in den" Berliner Abendblättern"erschienenen berühmten Betrachtung"Über das Marionettentheater"den Verlust von Anmut und Grazie durch das reflektierende Bewusstsein. Ungetrübt durch dieses ist die Puppe dem menschlichen Tänzer an Anmut überlegen und darüber hinaus dem naiv unschuldigen Tier verwandt. Erst wenn unsere Erkenntnisse" gleichsam durch ein Unendliches gegangen"sind, kann sich die Grazie wieder einfinden, da sie am reinsten da erscheine, wo" gar keins, oder ein unendliches Bewußtsein [ist], d.h. in dem Gliedermann, oder in dem Gott".Die asymmetrisch angelegte Gestaltung von Klaus Detjen im durchgehend zweifarbigen Druck illustriert den Aspekt des Unstimmigen, Inkohärenten, auch Bruchstückhaften in der Kleistschen Dichtung: vier unterschiedliche, jedoch miteinander korrespondierende Text- und somit Typographieebenen erzeugen ein polymediales Muster.