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Problemata - 112: Zur Psychologie und Psychopathologie des Säuglings - Neue Ergebnisse in der psychoanalytischen Reflexion

3. Symposion der Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychotherapie der Technischen Universität München

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  • 211 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Forscher verschiedener Richtungen haben auf dem von Freud und der Psychoanalyse erschlossenen Gebiet der frühen Kindheit neue und faszinierende Entdeckungen gemacht, die unser Wissen über die psychische Entwicklung erweitern und bisherige Positionen in Frage stellen. Eine grundlegende Erkenntnis ist die Entdeckung des aktiven Säuglings. Im Gegensatz zur alten Vorstellung des Säuglings als passives Wesen, dessen Aktivitäten nach der Geburt reflexartiger Natur sind, beschreibt die neuere Forschung einen Säugling, der bereits mit der Geburt zu primitiven Wahrnehmungen, einfachen Denkprozessen und rudimentärer Intentionalität fähig ist. Dadurch kann der Säugling Absichten verfolgen und einen Grad von Unabhängigkeit erlangen. Er tritt von Anfang an aktiv in Interaktion mit seiner Umwelt, um diese zu erkunden und zu beeinflussen.

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Problemata - 112: Zur Psychologie und Psychopathologie des Säuglings - Neue Ergebnisse in der psychoanalytischen Reflexion, Jochen Stork

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Paperback)
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Titel
Problemata - 112: Zur Psychologie und Psychopathologie des Säuglings - Neue Ergebnisse in der psychoanalytischen Reflexion
Untertitel
3. Symposion der Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychotherapie der Technischen Universität München
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jochen Stork
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Paperback
Seitenzahl
211
ISBN10
377281185X
ISBN13
9783772811852
Reihe
Schlagwörter
Kinderpsychiatrie
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Forscher verschiedener Richtungen haben auf dem von Freud und der Psychoanalyse erschlossenen Gebiet der frühen Kindheit neue und faszinierende Entdeckungen gemacht, die unser Wissen über die psychische Entwicklung erweitern und bisherige Positionen in Frage stellen. Eine grundlegende Erkenntnis ist die Entdeckung des aktiven Säuglings. Im Gegensatz zur alten Vorstellung des Säuglings als passives Wesen, dessen Aktivitäten nach der Geburt reflexartiger Natur sind, beschreibt die neuere Forschung einen Säugling, der bereits mit der Geburt zu primitiven Wahrnehmungen, einfachen Denkprozessen und rudimentärer Intentionalität fähig ist. Dadurch kann der Säugling Absichten verfolgen und einen Grad von Unabhängigkeit erlangen. Er tritt von Anfang an aktiv in Interaktion mit seiner Umwelt, um diese zu erkunden und zu beeinflussen.