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Das Moneyfest

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Seit einem halben Jahrzehnt steht die Welt vor der Beinahe-Kernschmelze des Finanzsystems und dem drohenden Bankrott ganzer Staaten. Der Zusammenbruch wurde durch massive Hilfszahlungen und Haftungszusagen stabiler Länder sowie durch Subventionen der Europäischen Zentralbank verhindert, was den Steuerzahler stark belastet hat. Das Moneyfest stellt die Systemfrage und beleuchtet die Instabilität der Finanzmärkte sowie die Fehler bisheriger Reformen. Es diskutiert die Ursachen der europäischen Staatsschuldenkrise, die Schwächen der Rettungsschirme und neue Reformvorschläge zur Architektur der EU-Institutionen. Jenseits der üblichen Diskussionen zwischen Markt- und Staatsgläubigkeit werden drastische, verständliche Strukturreformen vorgeschlagen: eine Vollgeldreform, Größenbeschränkungen für Banken, die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken, höhere Eigenkapitalanforderungen, die Aufgabe von Basel III, Beschränkungen des Derivatehandels sowie eine Finanztransaktionssteuer und eine einmalige Reichensteuer zum Rückkauf von Staatsanleihen. Ein soziales, demokratisches und ökologisches Europa, das sinnvolle Arbeitsplätze schafft, ist notwendig. Dies erfordert eine faire Wettbewerbsordnung und offensive Schutzzölle gegen unfairem Dumping. Angesichts der biosphärischen Grenzen des Planeten wird Wachstum als Lösung für die Staatsschuldenkrise fraglich. Eine neue „Postwachstumsökonomie“ könnte die Antwort auf die gegenwärtigen Kris

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Das Moneyfest, Helge Peukert

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback),
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Titel
Das Moneyfest
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Helge Peukert
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
157
ISBN10
3731610426
ISBN13
9783731610427
Reihe
Beschreibung
Seit einem halben Jahrzehnt steht die Welt vor der Beinahe-Kernschmelze des Finanzsystems und dem drohenden Bankrott ganzer Staaten. Der Zusammenbruch wurde durch massive Hilfszahlungen und Haftungszusagen stabiler Länder sowie durch Subventionen der Europäischen Zentralbank verhindert, was den Steuerzahler stark belastet hat. Das Moneyfest stellt die Systemfrage und beleuchtet die Instabilität der Finanzmärkte sowie die Fehler bisheriger Reformen. Es diskutiert die Ursachen der europäischen Staatsschuldenkrise, die Schwächen der Rettungsschirme und neue Reformvorschläge zur Architektur der EU-Institutionen. Jenseits der üblichen Diskussionen zwischen Markt- und Staatsgläubigkeit werden drastische, verständliche Strukturreformen vorgeschlagen: eine Vollgeldreform, Größenbeschränkungen für Banken, die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken, höhere Eigenkapitalanforderungen, die Aufgabe von Basel III, Beschränkungen des Derivatehandels sowie eine Finanztransaktionssteuer und eine einmalige Reichensteuer zum Rückkauf von Staatsanleihen. Ein soziales, demokratisches und ökologisches Europa, das sinnvolle Arbeitsplätze schafft, ist notwendig. Dies erfordert eine faire Wettbewerbsordnung und offensive Schutzzölle gegen unfairem Dumping. Angesichts der biosphärischen Grenzen des Planeten wird Wachstum als Lösung für die Staatsschuldenkrise fraglich. Eine neue „Postwachstumsökonomie“ könnte die Antwort auf die gegenwärtigen Kris