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Hainhofers "Freunde"

Das geschäftliche und private Beziehungsnetzwerk eines Augsburger Kunsthändlers und politischen Agenten in der Zeit vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Ausgang des Dreißigjährigen Krieges im Spiegel seiner Stammbücher

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Der Augsburger Philipp Hainhofer (1578–1647) ist bekannt für die von ihm in Auftrag gegebenen Kunstschränke, was das Interesse der Wissenschaft auf seine Rolle als Kunstagent und Kaufmann lenkt. Seine Aufgaben als Diplomat und Nachrichtenvermittler ergänzen dieses Bild. Hainhofer hinterließ umfangreiche Aufzeichnungen, die seine Persönlichkeit beleuchten. Weniger thematisiert wurde jedoch seine Rolle als Kunstsammler und seine vier Alba amicorum, die größtenteils erhalten sind und heute in öffentlichen Sammlungen in Augsburg und Wolfenbüttel sowie in englischem Privatbesitz aufbewahrt werden. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten pflegte Hainhofer Kontakte zu ranghohen Personen und Augsburger Künstlern, die in der Buchmalerei tätig waren und seine Vorstellungen umsetzen konnten. Dank seiner finanziellen Mittel konnte er seine hohen Ansprüche verwirklichen, was zu einzigartigen Gesamtkunstwerken führte. Die Vielfalt der Stamm- oder Freundschaftsbücher, die nahezu 600 Widmungen enthalten, bietet zahlreiche interdisziplinäre Ansätze für Untersuchungen in Bereichen wie Kunstgeschichte oder Prosopographie.

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Hainhofers "Freunde", Gerhard Seibold

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover)
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Titel
Hainhofers "Freunde"
Untertitel
Das geschäftliche und private Beziehungsnetzwerk eines Augsburger Kunsthändlers und politischen Agenten in der Zeit vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Ausgang des Dreißigjährigen Krieges im Spiegel seiner Stammbücher
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerhard Seibold
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
454
ISBN10
3795428696
ISBN13
9783795428693
Reihe
Beschreibung
Der Augsburger Philipp Hainhofer (1578–1647) ist bekannt für die von ihm in Auftrag gegebenen Kunstschränke, was das Interesse der Wissenschaft auf seine Rolle als Kunstagent und Kaufmann lenkt. Seine Aufgaben als Diplomat und Nachrichtenvermittler ergänzen dieses Bild. Hainhofer hinterließ umfangreiche Aufzeichnungen, die seine Persönlichkeit beleuchten. Weniger thematisiert wurde jedoch seine Rolle als Kunstsammler und seine vier Alba amicorum, die größtenteils erhalten sind und heute in öffentlichen Sammlungen in Augsburg und Wolfenbüttel sowie in englischem Privatbesitz aufbewahrt werden. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten pflegte Hainhofer Kontakte zu ranghohen Personen und Augsburger Künstlern, die in der Buchmalerei tätig waren und seine Vorstellungen umsetzen konnten. Dank seiner finanziellen Mittel konnte er seine hohen Ansprüche verwirklichen, was zu einzigartigen Gesamtkunstwerken führte. Die Vielfalt der Stamm- oder Freundschaftsbücher, die nahezu 600 Widmungen enthalten, bietet zahlreiche interdisziplinäre Ansätze für Untersuchungen in Bereichen wie Kunstgeschichte oder Prosopographie.