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Undine - Textausgabe

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In der umfangreichen Werkauswahl von La Motte-Fouqué (1777-1843), die von Gedichten über Erzählungen, Romane bis hin zu Theater reicht, sticht Ondine hervor – das wunderbare Märchen. Ondine (1811) ist die Aktualisierung eines Mythos – der der Nymphe und des Geistes der Gewässer, die ihre verzauberte Unterwasserwelt verlässt, wo Korallenbäume mit blauen Früchten leuchten, und sich auf die Suche nach einer menschlichen Seele begibt. Gelobt von Heine, Poe und H.P. Lovecraft, übte das Werk Ondine ein echtes Faszinosum auf die Leser der romantischen Epoche aus, durch literarisches Können, die neuen Formen, denen das mythologische Material unterzogen wurde, und durch zeitlose Themen: Ondine als Metapher für die menschliche Bedingung, als unvollkommenes Wesen, das zum Umherirren verurteilt ist, symbolisch in den Gewässern sich auflösend oder im Wind verloren. Als zeitloses Werk spiegelte sich das Erbe von Ondine im literarischen Bereich wider (zum Beispiel in Der kleine Meerjungfrau von Hans Christian Andersen und in Ondine von Jean Giraudoux) und in verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, von der Oper und dem Ballett (Undine von E.T.A. Hoffmann) bis zum Kino, wobei kürzlich Ondine, der Film von Neil Jordan, hervorsticht.

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Undine - Textausgabe, Friedrich de la Motte Fouqué

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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(Paperback),
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Titel
Undine - Textausgabe
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Paperback
Seitenzahl
144
ISBN10
3141200173
ISBN13
9783141200171
Reihe
Beschreibung
In der umfangreichen Werkauswahl von La Motte-Fouqué (1777-1843), die von Gedichten über Erzählungen, Romane bis hin zu Theater reicht, sticht Ondine hervor – das wunderbare Märchen. Ondine (1811) ist die Aktualisierung eines Mythos – der der Nymphe und des Geistes der Gewässer, die ihre verzauberte Unterwasserwelt verlässt, wo Korallenbäume mit blauen Früchten leuchten, und sich auf die Suche nach einer menschlichen Seele begibt. Gelobt von Heine, Poe und H.P. Lovecraft, übte das Werk Ondine ein echtes Faszinosum auf die Leser der romantischen Epoche aus, durch literarisches Können, die neuen Formen, denen das mythologische Material unterzogen wurde, und durch zeitlose Themen: Ondine als Metapher für die menschliche Bedingung, als unvollkommenes Wesen, das zum Umherirren verurteilt ist, symbolisch in den Gewässern sich auflösend oder im Wind verloren. Als zeitloses Werk spiegelte sich das Erbe von Ondine im literarischen Bereich wider (zum Beispiel in Der kleine Meerjungfrau von Hans Christian Andersen und in Ondine von Jean Giraudoux) und in verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, von der Oper und dem Ballett (Undine von E.T.A. Hoffmann) bis zum Kino, wobei kürzlich Ondine, der Film von Neil Jordan, hervorsticht.