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Das dialogische Selbst

Postmodernes Menschenbild und psychotherapeutische Praxis

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  • 440 Seiten
  • 16 Lesestunden

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Die Zeiten, in denen Psychotherapeuten versuchten, das „wahre“ Selbst ihrer Klienten zu entdecken, sind vorbei. Aus postmoderner Sicht ist das Selbst ein dynamischer Prozess, der sich in der Kommunikation mit anderen ständig neu formt. Es nimmt unter den Bedingungen des Dialogs verschiedene Gestalten an und passt seine Interaktionserfahrungen kreativ an. Eine Psychotherapie, die diesem dialogischen Selbst gerecht werden will, erfordert ein Verständnis seiner Merkmale sowie angepasste Vorgehensweisen zur Unterstützung von Veränderungsprozessen. Der Autor, ein erfahrener Psychotherapeut, beschreibt die Grundlagen des dialogischen Selbst: Prozesshaftigkeit, Bezogenheit, Leiblichkeit, Perspektivität und selbstreflexive Kompetenzen wie Sprache, Gedächtnis, Ethik und Spiritualität. Diese Merkmale verdichten sich in der dialogischen Signatur des Selbst und ermöglichen eine Pluralität, die verschiedene Selbst-Positionen und „Stimmen“ hervorbringt. Anhand praktischer Beispiele erhalten Psychotherapeuten aller Schulen konkrete Anregungen für ihre Arbeit mit Selbstgesprächen und Fantasiegesprächen, die Klienten mit abwesenden Anderen führen.

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Das dialogische Selbst, Matthias Frank, Frank-M. Staemmler

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Hardcover)
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Titel
Das dialogische Selbst
Untertitel
Postmodernes Menschenbild und psychotherapeutische Praxis
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Hardcover
Seitenzahl
440
ISBN10
3794531140
ISBN13
9783794531141
Reihe
Beschreibung
Die Zeiten, in denen Psychotherapeuten versuchten, das „wahre“ Selbst ihrer Klienten zu entdecken, sind vorbei. Aus postmoderner Sicht ist das Selbst ein dynamischer Prozess, der sich in der Kommunikation mit anderen ständig neu formt. Es nimmt unter den Bedingungen des Dialogs verschiedene Gestalten an und passt seine Interaktionserfahrungen kreativ an. Eine Psychotherapie, die diesem dialogischen Selbst gerecht werden will, erfordert ein Verständnis seiner Merkmale sowie angepasste Vorgehensweisen zur Unterstützung von Veränderungsprozessen. Der Autor, ein erfahrener Psychotherapeut, beschreibt die Grundlagen des dialogischen Selbst: Prozesshaftigkeit, Bezogenheit, Leiblichkeit, Perspektivität und selbstreflexive Kompetenzen wie Sprache, Gedächtnis, Ethik und Spiritualität. Diese Merkmale verdichten sich in der dialogischen Signatur des Selbst und ermöglichen eine Pluralität, die verschiedene Selbst-Positionen und „Stimmen“ hervorbringt. Anhand praktischer Beispiele erhalten Psychotherapeuten aller Schulen konkrete Anregungen für ihre Arbeit mit Selbstgesprächen und Fantasiegesprächen, die Klienten mit abwesenden Anderen führen.