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Survival of the Richest 11272

Warum wir vor den Tech-Milliardären noch nicht einmal auf dem Mars sicher sind

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Tech-Milliardäre träumen von der Besiedelung des Mars, investieren in Bunkeranlagen und schwimmende Städte und glauben an die Überwindung jedweder natürlichen Beschränkung durch neue Technologien. Für den Medientheoretiker Douglas Rushkoff sind dies nicht nur exzentrische Fantasien einiger libertärer Superreicher. Hinter diesem hyperkapitalistischen Tech-Utopismus, den Rushkoff als das Mindset bezeichnet, verberge sich eine zerstörerische und im Kern antidemokratische Philosophie. Diese fuße auf der Vorstellung, die Probleme der Menschheit seien nur durch eine kleine technologieaffine Elite lösbar, die wiederum für sich eine Sonderrolle beanspruche. Dabei verspreche jede ihrer Lösungen mehr Wachstum, mehr Freiheit und mehr Einsichten, verkenne aber bewusst die humanitären und ökologischen Kosten dieses Handelns oder präsentiere Rezepte, die einem radikalen technologischen Utopismus entsprechen und das Rad von Wertschöpfung und Profit einfach weiterdrehen. In dieser Logik ersetze Philanthropie die nachhaltige Bekämpfung von Missständen durch demokratische Gemeinwesen, und ein quasireligiöser Glaube an Innovation und Technik verdränge Strategien, die auf Kooperation und Aushandlung zielten.

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Survival of the Richest 11272, Douglas Rushkoff

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Erscheinungsdatum
2025
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(Paperback),
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Titel
Survival of the Richest 11272
Untertitel
Warum wir vor den Tech-Milliardären noch nicht einmal auf dem Mars sicher sind
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Douglas Rushkoff
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Paperback
ISBN10
3742512722
ISBN13
9783742512727
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Tech-Milliardäre träumen von der Besiedelung des Mars, investieren in Bunkeranlagen und schwimmende Städte und glauben an die Überwindung jedweder natürlichen Beschränkung durch neue Technologien. Für den Medientheoretiker Douglas Rushkoff sind dies nicht nur exzentrische Fantasien einiger libertärer Superreicher. Hinter diesem hyperkapitalistischen Tech-Utopismus, den Rushkoff als das Mindset bezeichnet, verberge sich eine zerstörerische und im Kern antidemokratische Philosophie. Diese fuße auf der Vorstellung, die Probleme der Menschheit seien nur durch eine kleine technologieaffine Elite lösbar, die wiederum für sich eine Sonderrolle beanspruche. Dabei verspreche jede ihrer Lösungen mehr Wachstum, mehr Freiheit und mehr Einsichten, verkenne aber bewusst die humanitären und ökologischen Kosten dieses Handelns oder präsentiere Rezepte, die einem radikalen technologischen Utopismus entsprechen und das Rad von Wertschöpfung und Profit einfach weiterdrehen. In dieser Logik ersetze Philanthropie die nachhaltige Bekämpfung von Missständen durch demokratische Gemeinwesen, und ein quasireligiöser Glaube an Innovation und Technik verdränge Strategien, die auf Kooperation und Aushandlung zielten.