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Psychische Erkrankungen bei Frauen

Für eine geschlechtersensible Psychiatrie und Psychotherapie

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Frauen und Männer zeigen unterschiedliche Häufigkeiten psychischer Erkrankungen. Depressionen und Angsterkrankungen treten bei Frauen häufiger auf, während Suchterkrankungen und bestimmte Persönlichkeitsstörungen eher bei Männern diagnostiziert werden. Auch der Verlauf vieler Erkrankungen variiert zwischen den Geschlechtern. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen biologische, psychosoziale und kulturelle Aspekte. Weibliche Sexualhormone sowie frauenspezifische Faktoren wie Menstruation, Geburt und Menopause spielen eine Rolle, ebenso wie geschlechterspezifisches Rollenverhalten, sozialer Status, Gewalt und Missbrauch. Die Berücksichtigung dieser Faktoren könnte unser Verständnis und die Behandlung psychischer Erkrankungen erheblich verbessern. Das Buch regt dazu an, den Einfluss des Geschlechts auf die Entstehung, den Verlauf und die Therapie psychischer Erkrankungen zu betrachten. Ziel ist eine „geschlechtersensible“ Psychiatrie und Psychotherapie, die alle Beteiligten für die geschlechterspezifischen Bedürfnisse psychisch kranker Frauen und Männer sensibilisiert. Leserinnen und Leser, sei es als Ärztin/Arzt, Psychotherapeut/in oder Betroffene/r, werden von den Erkenntnissen und Perspektiven des Buches profitieren.

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Psychische Erkrankungen bei Frauen, Anita Riecher-Rössler, Anke Rohde

Sprache
Erscheinungsdatum
2001,
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Titel
Psychische Erkrankungen bei Frauen
Untertitel
Für eine geschlechtersensible Psychiatrie und Psychotherapie
Sprache
Deutsch
Verlag
Karger
Erscheinungsdatum
2001
Seitenzahl
329
ISBN10
380557214X
ISBN13
9783805572149
Reihe
Beschreibung
Frauen und Männer zeigen unterschiedliche Häufigkeiten psychischer Erkrankungen. Depressionen und Angsterkrankungen treten bei Frauen häufiger auf, während Suchterkrankungen und bestimmte Persönlichkeitsstörungen eher bei Männern diagnostiziert werden. Auch der Verlauf vieler Erkrankungen variiert zwischen den Geschlechtern. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen biologische, psychosoziale und kulturelle Aspekte. Weibliche Sexualhormone sowie frauenspezifische Faktoren wie Menstruation, Geburt und Menopause spielen eine Rolle, ebenso wie geschlechterspezifisches Rollenverhalten, sozialer Status, Gewalt und Missbrauch. Die Berücksichtigung dieser Faktoren könnte unser Verständnis und die Behandlung psychischer Erkrankungen erheblich verbessern. Das Buch regt dazu an, den Einfluss des Geschlechts auf die Entstehung, den Verlauf und die Therapie psychischer Erkrankungen zu betrachten. Ziel ist eine „geschlechtersensible“ Psychiatrie und Psychotherapie, die alle Beteiligten für die geschlechterspezifischen Bedürfnisse psychisch kranker Frauen und Männer sensibilisiert. Leserinnen und Leser, sei es als Ärztin/Arzt, Psychotherapeut/in oder Betroffene/r, werden von den Erkenntnissen und Perspektiven des Buches profitieren.