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- 701 Seiten
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Der in Berlin und Odense lehrende Privatdozent Giselher Spitzer hat für den Sportausschuss des Deutschen Bundestages im BISp-Auftrag die Schattenseiten des DDR-Sports analysiert: Der Staatssicherheitsdienst, von Bürgerrechtlern „Stasi“ genannt, zielte auf totale Kontrolle und Durchherrschung. Sie hatte ihr Netz über 100.000 Personen im Spitzensport, deren Freunde und Familienangehörige ausgespannt. Dargestellt werden sportbezogene Aufgaben und Ziele des DDR-Geheimdienstes sowie erstmals die Auslandsspionage gegen das „Operationsgebiet“, die Bundesrepublik Deutschland. Motive und Spielraum der Akteure in diesem bezahlten und unbezahlten Überwachungsapparat werden dargelegt. Die Verheimlichung des Zwangsdopings als Hauptaufgabe der Geheimpolizei wird berücksichtigt, wobei erstmals die Effektivität unangemeldeter Trainingskontrollen empirisch belegt wird. Auf den Textteil mit neun Hauptkapiteln folgt ein ausführlicher Dokumententeil, um auf gesicherter wissenschaftlicher Basis und für jeden Interessierten überprüfbar in diesem schwierigen Gebiet deutscher Geschichte argumentieren zu können.
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Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft - 97: Sicherungsvorgang Sport, Giselher Spitzer
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2005
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- € 41,99
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- Titel
- Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft - 97: Sicherungsvorgang Sport
- Untertitel
- Das Ministerium für Staatssicherheit und der DDR-Spitzensport
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Giselher Spitzer
- Verlag
- Hofmann
- Erscheinungsdatum
- 2005
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 701
- ISBN10
- 3778089714
- ISBN13
- 9783778089712
- Reihe
- Schlagwörter
- Historisches Thema, Handbücher und Anleitungen, Sport, Spiele, Weltgeschichte, Deutsche Geschichte, Sportgeschichte
- Beschreibung
- Der in Berlin und Odense lehrende Privatdozent Giselher Spitzer hat für den Sportausschuss des Deutschen Bundestages im BISp-Auftrag die Schattenseiten des DDR-Sports analysiert: Der Staatssicherheitsdienst, von Bürgerrechtlern „Stasi“ genannt, zielte auf totale Kontrolle und Durchherrschung. Sie hatte ihr Netz über 100.000 Personen im Spitzensport, deren Freunde und Familienangehörige ausgespannt. Dargestellt werden sportbezogene Aufgaben und Ziele des DDR-Geheimdienstes sowie erstmals die Auslandsspionage gegen das „Operationsgebiet“, die Bundesrepublik Deutschland. Motive und Spielraum der Akteure in diesem bezahlten und unbezahlten Überwachungsapparat werden dargelegt. Die Verheimlichung des Zwangsdopings als Hauptaufgabe der Geheimpolizei wird berücksichtigt, wobei erstmals die Effektivität unangemeldeter Trainingskontrollen empirisch belegt wird. Auf den Textteil mit neun Hauptkapiteln folgt ein ausführlicher Dokumententeil, um auf gesicherter wissenschaftlicher Basis und für jeden Interessierten überprüfbar in diesem schwierigen Gebiet deutscher Geschichte argumentieren zu können.


