Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Genus

Zu einer historischen Kritik der Gleichheit

Autor*innen

Mehr zum Buch

„Ich kenne keine industrielle Gesellschaft, in der die Frauen den Männern ökonomisch gleichgestellt sind.“ Für Illich ergibt sich die Diskriminierung der Frau, der ökonomische Sexismus, weder aus „natürlichen“ noch aus „kulturellen“ Bedingungen. Vielmehr datiert der Anfang der ökonomischen Sklaverei mit dem Beginn der modernen Industriegesellschaft, in der Frauen und Männer zu etwas historisch völlig Neuem wurden: zu geschlechtslosen Wesen - was jedoch keineswegs zu mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern geführt hat. „Genus“ will damit auch eine historisch begründete Kritik an einem illusionären Begriff von Gleichheit sein, wie er allen Entwürfen politischer Emanzipation zugrunde liegt.

Publikation

Buchkauf

Genus, Ivan Illich

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Genus
Untertitel
Zu einer historischen Kritik der Gleichheit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ivan Illich
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Paperback
Seitenzahl
219
ISBN10
3406392059
ISBN13
9783406392054
Reihe
Originaltitel
Gender
Beschreibung
„Ich kenne keine industrielle Gesellschaft, in der die Frauen den Männern ökonomisch gleichgestellt sind.“ Für Illich ergibt sich die Diskriminierung der Frau, der ökonomische Sexismus, weder aus „natürlichen“ noch aus „kulturellen“ Bedingungen. Vielmehr datiert der Anfang der ökonomischen Sklaverei mit dem Beginn der modernen Industriegesellschaft, in der Frauen und Männer zu etwas historisch völlig Neuem wurden: zu geschlechtslosen Wesen - was jedoch keineswegs zu mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern geführt hat. „Genus“ will damit auch eine historisch begründete Kritik an einem illusionären Begriff von Gleichheit sein, wie er allen Entwürfen politischer Emanzipation zugrunde liegt.