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Himmelskörper

Betrachtungen einer Erdenbürgerin

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  • 200 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Himmelskörper ist eines der wenigen nicht-fiktionalen Bücher von Anna Maria Ortese. Es versammelt zwei Versionen eines nie gehaltenen Vortrags und drei imaginierte Interviews, deren Fragen und Antworten fast vollständig von der Autorin selbst verfasst wurden. Sie erzählt darin von ihrem Jahrhundert, ihrem Land, ihrer Literatur und ihrem Leben – »ein hässliches Leben«, wie sie freimütig zugibt. Denn nach ihrer von Armut und Krieg geprägten Kindheit musste sie sich in einem Italien durchschlagen, dessen unbarmherzigen Kapitalismus sie anklagt, und in einer intellektuellen Welt, von der sie ihr fantastischer Sinn für die Realität immer mehr entfremdete. Die hochpoetischen Texte offenbaren die große Sensibilität einer modernen und engagierten Frau: Von der Gesellschaft bis zur Gewalt, von der Politik bis zur Wirtschaft entgeht nichts ihrem klaren Blick, der uns eine andere Sicht auf die Welt vorschlägt – denn allzu oft vergessen wir beim Betrachten des Firmaments, dass auch die Erde ein Himmelskörper ist … und alles auf ihr himmlische Materie. 1997 veröffentlicht, ist Himmelskörper Anna Maria Orteses letztes Buch, ihr literarisches und spirituelles Vermächtnis. Die Erde zu ehren und den himmlischen Funken eines jeden Lebewesens zu bewahren – das war ihr letzter Wille, dessen Erfüllung heute so wichtig ist wie nie.

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Himmelskörper, Anna Maria Ortese, Werner Alexander Waas

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
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(Paperback),
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Titel
Himmelskörper
Untertitel
Betrachtungen einer Erdenbürgerin
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
Seitenzahl
200
ISBN10
3751880593
ISBN13
9783751880596
Reihe
Beschreibung
Himmelskörper ist eines der wenigen nicht-fiktionalen Bücher von Anna Maria Ortese. Es versammelt zwei Versionen eines nie gehaltenen Vortrags und drei imaginierte Interviews, deren Fragen und Antworten fast vollständig von der Autorin selbst verfasst wurden. Sie erzählt darin von ihrem Jahrhundert, ihrem Land, ihrer Literatur und ihrem Leben – »ein hässliches Leben«, wie sie freimütig zugibt. Denn nach ihrer von Armut und Krieg geprägten Kindheit musste sie sich in einem Italien durchschlagen, dessen unbarmherzigen Kapitalismus sie anklagt, und in einer intellektuellen Welt, von der sie ihr fantastischer Sinn für die Realität immer mehr entfremdete. Die hochpoetischen Texte offenbaren die große Sensibilität einer modernen und engagierten Frau: Von der Gesellschaft bis zur Gewalt, von der Politik bis zur Wirtschaft entgeht nichts ihrem klaren Blick, der uns eine andere Sicht auf die Welt vorschlägt – denn allzu oft vergessen wir beim Betrachten des Firmaments, dass auch die Erde ein Himmelskörper ist … und alles auf ihr himmlische Materie. 1997 veröffentlicht, ist Himmelskörper Anna Maria Orteses letztes Buch, ihr literarisches und spirituelles Vermächtnis. Die Erde zu ehren und den himmlischen Funken eines jeden Lebewesens zu bewahren – das war ihr letzter Wille, dessen Erfüllung heute so wichtig ist wie nie.