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Traumhafte Kindheit

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Catherine Millet gilt in Frankreich als eine der bedeutendsten Kunstkritikerinnen, deren Fachbücher und Essays wesentliche Beiträge zur Kulturgeschichte leisten. Mit ihren Bestsellern „Das sexuelle Leben der Catherine M.“ und „Eifersucht“ überraschte sie Kritiker und Leser durch autobiografische Schilderungen ihrer intimen Erfahrungen. In ihrem neuen Werk rekonstruiert sie präzise die Entwicklung ihrer Wahrnehmung, Gefühle und ihres Bewusstseins. Anhand scharf beobachteter und packend erzählter Episoden zeigt sie, wie sich ihre Persönlichkeit formte. Offen spricht sie von Einsamkeit, Schuld- und Schamgefühlen sowie Ängsten eines jungen Menschen, der seine Familie als „Glutofen der Hölle“ empfindet. Um mit der Realität umzugehen, verwandelt sie das Elend ihrer Eltern in ausschmückende Geschichten. Mit der zärtlichen Stimme einer sensiblen Seherin und einem humorvollen, objektiven Blick auf soziale Abgründe gewährt Millet Einblicke in die Rätsel der Seele und bietet eine Fülle zeitgeschichtlicher Impressionen. Fotografisch genaue Details ergeben ein eindrucksvolles Milieu- und Epochenbild, das unterhaltsam gestaltet ist. Leser, die mit Millet auf ihre eigene Kindheit zurückblicken, werden viele ihrer Erfahrungen wiedererkennen und herausgefordert, diese besser zu verstehen.

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Traumhafte Kindheit, Catherine Millet

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Hardcover),
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Titel
Traumhafte Kindheit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Catherine Millet
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
Seitenzahl
240
ISBN10
3906910121
ISBN13
9783906910123
Reihe
Bewertung
3,15 von 5 Sternen
Beschreibung
Catherine Millet gilt in Frankreich als eine der bedeutendsten Kunstkritikerinnen, deren Fachbücher und Essays wesentliche Beiträge zur Kulturgeschichte leisten. Mit ihren Bestsellern „Das sexuelle Leben der Catherine M.“ und „Eifersucht“ überraschte sie Kritiker und Leser durch autobiografische Schilderungen ihrer intimen Erfahrungen. In ihrem neuen Werk rekonstruiert sie präzise die Entwicklung ihrer Wahrnehmung, Gefühle und ihres Bewusstseins. Anhand scharf beobachteter und packend erzählter Episoden zeigt sie, wie sich ihre Persönlichkeit formte. Offen spricht sie von Einsamkeit, Schuld- und Schamgefühlen sowie Ängsten eines jungen Menschen, der seine Familie als „Glutofen der Hölle“ empfindet. Um mit der Realität umzugehen, verwandelt sie das Elend ihrer Eltern in ausschmückende Geschichten. Mit der zärtlichen Stimme einer sensiblen Seherin und einem humorvollen, objektiven Blick auf soziale Abgründe gewährt Millet Einblicke in die Rätsel der Seele und bietet eine Fülle zeitgeschichtlicher Impressionen. Fotografisch genaue Details ergeben ein eindrucksvolles Milieu- und Epochenbild, das unterhaltsam gestaltet ist. Leser, die mit Millet auf ihre eigene Kindheit zurückblicken, werden viele ihrer Erfahrungen wiedererkennen und herausgefordert, diese besser zu verstehen.