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Ein Vormittag beim Buchhändler

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"Die Szene, die der vierunddreißigjährige Burckhardt gleich zu Beginn seiner Erzählung beschreibt, ähnelt dem Anfang eines unbedeutenden Episoden: 'Es war das Jahr 1924 und ich arbeitete damals in der Bibliothèque Nationale in Paris. An einem Wintermorgen betrat ich einen Friseur in der Nähe der Madelaine und ließ mir den Kopf waschen.' Die Handlung ist spontan und dennoch nicht ohne eine künstliche Unvorhersehbarkeit. Rilke, der das Geld im Hotel vergessen hat, kann den Dienst nicht bezahlen. Er erträgt die Beschwerden des Besitzers. Er protestiert seinerseits. Es droht ins Groteske zu kippen, wenn nicht Burckhardt eingreift, der ihn erkennt und die kleine Rechnung bezahlt: 'Rilke, den ich seit einem Jahr nicht gesehen hatte und von dem ich nicht wusste, dass er in Paris war, sah mich zunächst wie einen Geist an, dann erkannte er mich.'"

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Ein Vormittag beim Buchhändler, Carl Jacob Burckhardt

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Titel
Ein Vormittag beim Buchhändler
Sprache
Deutsch
Einband
Hardcover
Reihe
Originaltitel
Ein Vormittag beim Buchhändler
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
"Die Szene, die der vierunddreißigjährige Burckhardt gleich zu Beginn seiner Erzählung beschreibt, ähnelt dem Anfang eines unbedeutenden Episoden: 'Es war das Jahr 1924 und ich arbeitete damals in der Bibliothèque Nationale in Paris. An einem Wintermorgen betrat ich einen Friseur in der Nähe der Madelaine und ließ mir den Kopf waschen.' Die Handlung ist spontan und dennoch nicht ohne eine künstliche Unvorhersehbarkeit. Rilke, der das Geld im Hotel vergessen hat, kann den Dienst nicht bezahlen. Er erträgt die Beschwerden des Besitzers. Er protestiert seinerseits. Es droht ins Groteske zu kippen, wenn nicht Burckhardt eingreift, der ihn erkennt und die kleine Rechnung bezahlt: 'Rilke, den ich seit einem Jahr nicht gesehen hatte und von dem ich nicht wusste, dass er in Paris war, sah mich zunächst wie einen Geist an, dann erkannte er mich.'"