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Schurken

zwei Essays über die Vernunft

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  • 219 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Jacques Derrida wurde am 15. Juli 1930 in El-Biar bei Algier als Sohn jüdischer Eltern geboren und starb am 8. Oktober 2004 in Paris. Während seiner Schulzeit erlebte er antisemitische Repressionen. Ab 1949 lebte er in Frankreich und besuchte das Lycée Louis-le-Grand in Paris. Von 1952 bis 1954 studierte er an der École Normale Supérieure, wo er Vorlesungen von Louis Althusser und Michel Foucault hörte und Pierre Bourdieu traf. 1956 erhielt er ein Stipendium für Harvard. Während seines Militärdienstes von 1957 bis 1959 unterrichtete er Englisch und Französisch in Algerien. Von 1960 bis 1964 war er wissenschaftlicher Assistent an der Sorbonne und ab 1965 Professor für Geschichte der Philosophie an der École Normale Supérieure. 1967 veröffentlichte er drei bedeutende Werke, die seinen Durchbruch markierten. Auf Vortragsreisen in den USA lernte er Paul de Man und Jacques Lacan kennen. 1981 gründete er die Gesellschaft Jan Hus zur Unterstützung tschechischer Intellektueller und wurde in Prag verhaftet, aber nach Intervention der französischen Regierung freigelassen. 1983 gründete er das Collège international de philosophie und wurde Forschungsdirektor an der EHESS in Paris. Horst Brühmann, geboren 1951, studierte in Frankfurt und war als Lehrbeauftragter und Lektor tätig. Er starb am 24. Februar 2022 in Frankfurt.

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Schurken, Jacques Derrida

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
Einband
(Hardcover)
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Titel
Schurken
Untertitel
zwei Essays über die Vernunft
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jacques Derrida
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
Seitenzahl
219
ISBN10
3518583735
ISBN13
9783518583739
Reihe
Beschreibung
Jacques Derrida wurde am 15. Juli 1930 in El-Biar bei Algier als Sohn jüdischer Eltern geboren und starb am 8. Oktober 2004 in Paris. Während seiner Schulzeit erlebte er antisemitische Repressionen. Ab 1949 lebte er in Frankreich und besuchte das Lycée Louis-le-Grand in Paris. Von 1952 bis 1954 studierte er an der École Normale Supérieure, wo er Vorlesungen von Louis Althusser und Michel Foucault hörte und Pierre Bourdieu traf. 1956 erhielt er ein Stipendium für Harvard. Während seines Militärdienstes von 1957 bis 1959 unterrichtete er Englisch und Französisch in Algerien. Von 1960 bis 1964 war er wissenschaftlicher Assistent an der Sorbonne und ab 1965 Professor für Geschichte der Philosophie an der École Normale Supérieure. 1967 veröffentlichte er drei bedeutende Werke, die seinen Durchbruch markierten. Auf Vortragsreisen in den USA lernte er Paul de Man und Jacques Lacan kennen. 1981 gründete er die Gesellschaft Jan Hus zur Unterstützung tschechischer Intellektueller und wurde in Prag verhaftet, aber nach Intervention der französischen Regierung freigelassen. 1983 gründete er das Collège international de philosophie und wurde Forschungsdirektor an der EHESS in Paris. Horst Brühmann, geboren 1951, studierte in Frankfurt und war als Lehrbeauftragter und Lektor tätig. Er starb am 24. Februar 2022 in Frankfurt.