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Philosophische Bibliothek - 713: Aphorismen über die Naturphilosophie

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  • 133 Seiten
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Die »Aphorismen über die Naturphilosophie« (1806/07) und die zugehörigen »Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie« (1805) stellen einen bedeutenden Übergang von der Natur- zur Freiheitsphilosophie Schellings dar, sind jedoch in der Forschung weitgehend unbeachtet geblieben. Ursprünglich in der kurzlebigen Zeitschrift »Jahrbücher der Medicin als Wissenschaft« veröffentlicht, die Schelling zwischen 1805 und 1808 herausgab, gliedern sich die 469 Aphorismen in zwei Hauptteile und eine Einleitung. Sie reflektieren über das Absolute und knüpfen an das »System der gesammten Philosophie« von 1804 an, während sie gleichzeitig den Übergang von der frühen Identitätsphilosophie hin zu den dunklen Bereichen des Seins vollziehen. Schelling entfernt sich sprachlich und gedanklich vom »System«, thematisiert die »Liebe« und die »Relationen« und spricht in Anklängen an Jacob Böhme von der »Seele« der Dinge. Diese Texte bilden die systematische Grundlage für das spätere Ausloten des Dunklen in der Natur und in uns selbst. Die Textgattung »Aphorismus« war um 1800 noch nicht auf das isolierte »Kürzestfragment« verengt, sondern stellte kurze Abschnitte einer genetischen Darstellung dar, die Motive variieren und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten konnte.

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Philosophische Bibliothek - 713: Aphorismen über die Naturphilosophie, Fabian Mauch, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
Einband
(Paperback),
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Beschädigt
Preis
€ 17,90

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Sprache
Deutsch
Verlag
Meiner
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Paperback
Seitenzahl
133
ISBN10
3787335242
ISBN13
9783787335244
Reihe
Beschreibung
Die »Aphorismen über die Naturphilosophie« (1806/07) und die zugehörigen »Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie« (1805) stellen einen bedeutenden Übergang von der Natur- zur Freiheitsphilosophie Schellings dar, sind jedoch in der Forschung weitgehend unbeachtet geblieben. Ursprünglich in der kurzlebigen Zeitschrift »Jahrbücher der Medicin als Wissenschaft« veröffentlicht, die Schelling zwischen 1805 und 1808 herausgab, gliedern sich die 469 Aphorismen in zwei Hauptteile und eine Einleitung. Sie reflektieren über das Absolute und knüpfen an das »System der gesammten Philosophie« von 1804 an, während sie gleichzeitig den Übergang von der frühen Identitätsphilosophie hin zu den dunklen Bereichen des Seins vollziehen. Schelling entfernt sich sprachlich und gedanklich vom »System«, thematisiert die »Liebe« und die »Relationen« und spricht in Anklängen an Jacob Böhme von der »Seele« der Dinge. Diese Texte bilden die systematische Grundlage für das spätere Ausloten des Dunklen in der Natur und in uns selbst. Die Textgattung »Aphorismus« war um 1800 noch nicht auf das isolierte »Kürzestfragment« verengt, sondern stellte kurze Abschnitte einer genetischen Darstellung dar, die Motive variieren und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten konnte.