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Sartre-Lesebuch

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Uli Aumüller hat bedeutende Werke von Autoren wie Siri Hustvedt, Jeffrey Eugenides, Jean Paul Sartre, Albert Camus und Milan Kundera übersetzt und wurde mit dem Paul-Celan-Preis sowie dem Jane-Scatcherd-Preis ausgezeichnet. Hans Mayer (1907–2001) war ein wichtiger Vertreter der marxistischen Literatur- und Ideologiekritik, die in der DDR abgelehnt wurde. Nach seinem Rücktritt von der Leipziger Universität 1963 veröffentlichte er mit "Zur deutschen Literatur der Zeit" sein erstes größeres Werk. Geboren 1905 wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters bei seinen Großeltern in Paris auf. 1929 lernte er Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Beziehung einging. Von 1931 bis 1937 war er Gymnasiallehrer für Philosophie in Frankreich und beschäftigte sich 1933 in Berlin mit Husserls Philosophie. 1939 wurde er eingezogen und 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft genommen, aus der er 1941 entkam. 1943 wurde sein Theaterstück "Die Fliegen" unter deutscher Besatzung aufgeführt, und sein Hauptwerk "Das Sein und das Nichts" erschien im selben Jahr. Sartres Philosophie wurde nach dem Krieg zum Symbol der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er den Nobelpreis ab und reiste viel, traf bedeutende Persönlichkeiten und starb 1980 in Paris. Er erhielt den Prix du Roman populiste für "Le mur" (1940) und wurde 1976 Ehrendoktor der Universität Jerusalem.

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Sartre-Lesebuch, Jean-Paul Sartre

Sprache
Erscheinungsdatum
1992
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Titel
Sartre-Lesebuch
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jean-Paul Sartre
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
1992
Seitenzahl
255
ISBN10
3499130041
ISBN13
9783499130045
Reihe
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
Uli Aumüller hat bedeutende Werke von Autoren wie Siri Hustvedt, Jeffrey Eugenides, Jean Paul Sartre, Albert Camus und Milan Kundera übersetzt und wurde mit dem Paul-Celan-Preis sowie dem Jane-Scatcherd-Preis ausgezeichnet. Hans Mayer (1907–2001) war ein wichtiger Vertreter der marxistischen Literatur- und Ideologiekritik, die in der DDR abgelehnt wurde. Nach seinem Rücktritt von der Leipziger Universität 1963 veröffentlichte er mit "Zur deutschen Literatur der Zeit" sein erstes größeres Werk. Geboren 1905 wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters bei seinen Großeltern in Paris auf. 1929 lernte er Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Beziehung einging. Von 1931 bis 1937 war er Gymnasiallehrer für Philosophie in Frankreich und beschäftigte sich 1933 in Berlin mit Husserls Philosophie. 1939 wurde er eingezogen und 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft genommen, aus der er 1941 entkam. 1943 wurde sein Theaterstück "Die Fliegen" unter deutscher Besatzung aufgeführt, und sein Hauptwerk "Das Sein und das Nichts" erschien im selben Jahr. Sartres Philosophie wurde nach dem Krieg zum Symbol der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er den Nobelpreis ab und reiste viel, traf bedeutende Persönlichkeiten und starb 1980 in Paris. Er erhielt den Prix du Roman populiste für "Le mur" (1940) und wurde 1976 Ehrendoktor der Universität Jerusalem.