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Der Mussolini-Roman

Diese Serie taucht in die turbulenten Anfänge eines bedeutenden politischen Aufstiegs ein. Erleben Sie, wie eine charismatische, aber umstrittene Führungspersönlichkeit inmitten des Nachkriegschaos an die Macht gelangt, eine neue Staatsideologie formt und eine Nation umgestaltet. Jeder Band enthüllt das komplexe Zusammenspiel von Macht, Ideologie und gesellschaftlichen Umwälzungen, das den Weg für ein autoritäres Regime ebnete. Es ist eine fesselnde Auseinandersetzung mit Schlüsselmomenten der europäischen Geschichte, die als eindringliche Warnung dient.

M. Der Mann der Vorsehung
M. Der Sohn des Jahrhunderts

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Sechs Jahre benötigt Benito Mussolini, um in der politischen Landschaft des krisengeschüttelten Nachkriegsitaliens zur einflussreichsten Figur zu werden. In dieser Zeit verankert er den Faschismus als Staatstheorie und etabliert ein autoritäres Regime. Der Roman spiegelt die europäische Geschichte wider und dient als Mahnmal gegen die Rückkehr des Faschismus. Im Jahr 1919 ist Italien ein politisches Trümmerfeld. Der Erste Weltkrieg hat die Regierung geschwächt, während sozialistische und rechtsnationale Gruppen an Einfluss gewinnen und die politischen Institutionen infrage stellen. Frustrierte Kriegsheimkehrer ziehen durch die Straßen und finden in Mussolini, dem Gründer von Il Popolo d’Italia und ehemaligen Chef des linken Flügels der sozialistischen Partei, einen Anführer. Er mobilisiert die ehemaligen Kämpfer zu gemeinsamen Aktionen gegen die politische Linke. In Zeiten politischer Unsicherheit gelingt es ihm, verschiedene Gruppierungen unter einem gemeinsamen Banner zu vereinen. Bis zum berühmten Marsch auf Rom 1922 hat Mussolini seine Macht rasant ausgebaut und den Faschismus als Staatsideologie festgeschrieben. Kritiker loben das Werk als beispiellose Auseinandersetzung mit Mussolinis Erbe und als Lehrstunde des Antifaschismus.

    M. Der Sohn des Jahrhunderts1
    4,2
  2. Großer dokumentarischer Roman. Der zweite Teil der detaillierten Chronik des Faschismus in Italien wird, wie der erste, aus der Perspektive Mussolinis und anderer Protagonisten der Bewegung betrachtet. Die Handlung spielt zwischen 1925 und 1932, in einer Zeit, in der Mussolini zum Liebling der Nation und respektierten internationalen Politiker wird. Der Roman spiegelt die Ereignisse der Zeit nach der Überwindung der großen Krise wider, die durch die Ermordung des sozialistischen Abgeordneten Matteotti ausgelöst wurde. Mussolini, als Ministerpräsident, beherrscht energisch das gesamte Parlament und baut nach seinen Vorstellungen einen totalitären Staat auf. Seine Popularität wächst, und Papst Pius XI. bezeichnet ihn sogar als „den Mann, den uns die Vorsehung gegeben hat“. Doch für die Führer der faschistischen Bewegung reicht dies nicht aus. Scurati wird die gesamte Mussolini-Ära literarisch abdecken, was dem Werk zusätzliche Bedeutung verleiht.

    M. Der Mann der Vorsehung2
    4,0