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Die Bananen-Trilogie

Diese satirische Trilogie, die in einer fiktiven karibischen Diktatur spielt, übt scharfe Kritik an Tyrannei und amerikanischem Imperialismus. Mit humorvoller Distanz und Bitterkeit schildert sie die Absurdität der Macht und die Korruption politischer Eliten. Die Werke sind eine bemerkenswerte Mischung aus politischer Allegorie, schwarzer Komödie und Gesellschaftskritik, die auch Jahrzehnte später noch außerordentlich relevant ist.

Der grüne Papst
Sturm

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Im Dezember 1949 kehrt Miguel Ángel Asturias nach Guatemala zurück, um aus erster Hand das Leiden seines Volkes durch die missbräuchliche Ausbeutung der allmächtigen United Fruit Company zu erfahren; nur sechs Monate später wird dieser Roman, Viento fuerte, veröffentlicht, der die beeindruckende Bananentrilogie einleitet. Viento fuerte ist jedoch viel mehr als ein Roman der "Anklage." Der meisterhafte Puls von Asturias, der 1967 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, zeichnet ein fast thermisches Bild des Kampfes ums Überleben, aus dem sein großer Beitrag zur Weltliteratur hervorgeht: der "magische Realismus"; so entscheidend für die Lösung dieses Romans. Der Papa Verde (1953) und Los ojos de los enterrados (1960) vervollständigen die Trilogie und zeichnen das Gesamtbild, wie Guatemala in eine "Bananenrepublik" verwandelt wurde und welche schrecklichen Folgen dies hatte.

    Sturm1
    4,5
  2. Wie wird Geo Maker Thompson, ehemals Pirat in karibischen Gewässern, zum Bananenmagnaten, zum gefürchteten und bewunderten "Grünen Papst"? Er muß sich an der Börse von Chicago und in den Wolkenkratzerbüros der Stadt, in denen über die Anteile an der Bananenproduktion und -vermarktung und damit über Krieg und Frieden in der südlichen Hälfte des Kontinents entschieden wird, ebenso durchsetzen können wie in der lateinamerikanischen Bananenrepublik, die er bald vollständig unter Kontrolle hat.

    Der grüne Papst2
    2,3