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Die Oger-Götter

Diese Serie taucht in eine dunkle Welt ein, die einst von furchterregenden Riesen beherrscht wurde, die sich von Menschen ernährten. Sie folgt der Reise eines jungen Riesen, der ungewöhnlich klein geboren wurde und zwischen seiner anerzogenen Grausamkeit und dem Wunsch nach friedlicher Koexistenz mit der Menschheit hin- und hergerissen ist. Dies ist eine epische Saga, die das Aufeinandertreffen von Zivilisationen, die Selbstfindung und den Kampf gegen das familiäre Erbe erforscht. Die Erzählung entfaltet sich in einem düsteren Anti-Märchen-Setting und wirft tiefgreifende Fragen nach Identität und freiem Willen auf.

Petit

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Petit

    Riesen wie Götter

    • 176 Seiten
    • 7 Lesestunden

    Petit wird als letzter Spross eines Geschlechts grimmiger Riesenkönige geboren, doch gleicht er in seiner Statur den „gewöhnlichen“ Menschen. Vom konsternierten Vater bei der Geburt zum Tode verurteilt, wird Petit von der Königin heimlich in die Obhut einer Großtante gegeben, die in dem gewaltigen Schloss ihrerseits unter Arrest steht. Sie war den Menschen einst mit Respekt begegnet – unverzeihlich, sind diese doch die tägliche Nahrung eines jeden traditionsbewussten Riesen… Innerlich zerrissen muss sich der Junge entscheiden: Soll er wie seine würdevolle Tante in Eintracht mit den Menschen leben oder seiner – vermeintlichen – Bestimmung folgen? Ganz gleich, ob in ihm der freie Wille oder die Instinkte obsiegen, je mehr Petit heranwächst, desto näher rückt das Ende einer Dynastie. Gemeinsam mit dem Zeichner Bertrand Gatignol hat Hubert ein düsteres und hochkomplexes Anti-Märchen fernab aller Klischees erschaffen, in dessen Zentrum existentielle Themen wie Selbstfindung, Integrität und Familienzugehörigkeit stehen.

    Petit1
    3,8