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Die Schrift an der Wand: Die Siebenbürgen-Trilogie

Diese epische Saga, angesiedelt in der malerischen, aber turbulenten Region Siebenbürgen, zeichnet die Schicksale einer adligen Familie inmitten tiefgreifender gesellschaftlicher und politischer Umwälzungen an der Wende zum 20. Jahrhundert nach. Die Erzählung schildert meisterhaft den Untergang einer alten Welt, den Zusammenprall von Tradition und Moderne sowie den menschlichen Geist angesichts unvermeidlichen Niedergangs. Sie bietet ein reiches Panorama aus Liebe, Verrat, politischen Intrigen und persönlichen Tragödien. Diese Trilogie ist ein fesselndes Porträt einer Ära, das Themen wie Identität und Erbe aufgreift.

In Stücke gerissen
Verschwundene Schätze
Die Schrift in Flammen

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Auftakt eines grandiosen Epos Miklós Bánffy siedelt sein sehr authentisches Gesellschaftspanorama in seiner Heimat Siebenbürgen an. Es beginnt im Jahr 1904: Luxuriöse Bälle und große Jagden auf prachtvollen Landschlössern, leidenschaftliche Affären in Budapester Palais, Duelle im Morgengrauen und politische Intrigen im Parlament – das ist die Welt der beiden jungen Grafen Bálint Abády und László Gyeröffy. Bálint, ein Großgrundbesitzer mit liberalen Ansichten, ist ein Idealist. Als er sich für die ausgebeutete Land-bevölkerung einsetzt, verspürt er rasch den Druck der politisch-konservativen Klasse. Sein Cousin László hingegen ist ein begnadeter Tänzer und Musiker, ein Charmeur und Entertainer. Bálint liebt die ernste Adrienne, die allerdings mit einem ziemlich teuflischen Gatten verheiratet ist. László wiederum liebt die schöne Klara, die sich für ihn entscheidet, wenn er seine Spielsucht überwinden kann. Das Schicksal hält keine einfachen Lösungen parat ...

    Die Schrift in Flammen1
    4,5
  2. Der zweite Teil der großen Geschichte von Siebenbürgen vor dem Ersten Weltkrieg nach „Die Schrift in Flammen“, die 2012 erstmals auf Deutsch erschienen ist: Der Erzähler Bánffy, 1921/22 Außenminister von Ungarn, später Staatsangehöriger von Rumänien, schildert die Jahrhundertwende als Zeit sich verschärfender nationaler und sozialer Gegensätze. Der liberale Idealist Bálint Abády verstrickt sich immer tiefer in eine unglückliche Liebesgeschichte; sein Neffe und Freund, der begnadete Musiker László Gyeröffy, geht willentlich und unabwendbar den Weg der Selbstzerstörung. Im Glanz der letzten Jahre der Monarchie taumelt die Welt von gestern ihrem Ende entgegen.

    Verschwundene Schätze2
    4,3
  3. In Stücke gerissen

    • 400 Seiten
    • 14 Lesestunden

    Das epische Finale der ›Siebenbürger Geschichte‹ Als im Juli 1914 die Mobilisierung der Habsburgermonarchie gegen Serbien verkündet wird, kehrt Graf Bálint Abády auf sein Gut nach Siebenbürgen zurück. Er kümmert sich um seine Genossenschaften, ordnet die Korrespondenz, geht noch einmal durch das Herrenhaus des Großvaters. Den Flügel, den er mit Adrienne bewohnen wollte, meidet er. Dann lässt sich der liberale Idealist zu seinem Regiment der Vilmos-Husaren bringen. Vernichtete Träume, verblichene Erinnerungen: In Stücke gerissen werden in Bánffys Trilogie der Traum vom Glück zweier Menschen und die als unumstößlich geltende Welt von gestern.

    In Stücke gerissen3
    4,3