Der vorliegende Roman, der zu dem Caoba-Zyklus gehört, erzählt vom Leben der Indios unter der Herrschaft des Diktators Porfirio Díaz (1876 - 1911).
Dschungelromane Reihe
Diese Serie entführt die Leser in das Herz üppiger, ungezähmter Dschungel und präsentiert dramatische Geschichten über Überleben und Widerstand gegen unterdrückende Regime. Begleiten Sie die Schicksale indigener Völker, die darum kämpfen, ihre Identität und Freiheit inmitten von Diktaturen und sozialen Umwälzungen zu bewahren. Sie bietet eine fesselnde Erkundung menschlicher Widerstandsfähigkeit in einer lebendigen, exotischen Kulisse.






Empfohlene Lesereihenfolge
Der Caoba-Zyklus (auch unter der Bezeichnung "Mahagoni-Zyklus" bekannt) besteht aus sechs Romanen, die in der Zeit 1931–1939 herausgegeben wurden: "Der Karren" (alternativer Titel "Die Carreta", 1931), "Regierung" (1931), "Der Marsch ins Reich der Caoba" (1933), "Die Troza" (alternativer Titel "Trozas", 1936), "Die Rebellion der Gehenkten" (1936) und "Ein General kommt aus dem Dschungel" (1939). Die Romane beschreiben das Leben der mexikanischen Indigenen, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Bundesstaat Chiapas in Zwangsarbeitslagern (sog. monterías) im Dschungel zur Arbeit beim Mahagoniholzfällen gezwungen sind, was schließlich zur Meuterei und zum Ausbruch der Mexikanischen Revolution führt. Dieser Band handelt vom jungen Andrés Ugalde, der, anstatt als (quasi) Leibeigener auf einer Finca arbeiten zu müssen, bei dem "Spediteur" Don Laureano als Carretero sein Dasein fristet.
Der Marsch ins Reich der Caoba
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Erzählung folgt indischen Arbeitern, die von grausamen Arbeitsvermittlern in den gefährlichen mexikanischen Dschungel gezwungen werden, wo sie in brutalen Mahagonilagern landen, in denen viele durch Gewalt ums Leben kommen. Während sie diese erschütternde Reise ertragen, erheben sie sich gegen ihre Unterdrücker und töten zwei Agenten auf der Suche nach Gerechtigkeit. Die Geschichte verknüpft sich mit dem umfassenderen Kampf um Land und Freiheit während der Mexikanischen Revolution von 1910 und hebt den unerschütterlichen Geist dieser Menschen hervor, die später die Zapatistenbewegung in den 1990er Jahren inspirieren. Bruno Traven fängt meisterhaft ihr Leid und ihre Widerstandskraft ein.
Der vorliegende Roman, der zu dem Caoba-Zyklus gehört, schildert das harte Los der indianischen Kontraktarbeiter, die die schweren Mahagonistämme, die Trozas, fällen, mit Ochsengespannen durch den Dschungel schleifen und in der Regenzeit flößen.
Rebellion der Gehenkten
- 204 Seiten
- 8 Lesestunden
Der Roman behandelt die Zustände und Vorgänge in Südmexiko, die unmittelbar zur Revolution von 1910 gegen die Diktatur Porfirio Diaz' führten, speziell also die brutale Unterdrückung und Ausbeutung der indianischen Bevölkerung durch die spanische Oberschicht der Großgrundbesitzer in den Holzfäller-Lagern.
Mexique, début du XXe siècle. Juan Mendez, un jeune chef indien, révolté par les conditions de vie inhumaines des péons travaillant dans les plantations d'acajou pour de riches propriétaires terriens, décide de lever une armée. Une armée de pauvres, de paysans illettrés, en haillons, affamés, qui, en dépit de leur faiblesse, vont de petites victoires en petites victoires, prenant d'abord quelques fermes avant de marcher, toujours plus nombreux, sur des villes de plus en plus importantes. Cette révolte inquiète bientôt le pouvoir central du dictateur Porfirio Diaz, qui envoie les troupes gouvernementales à l'assaut du "général de la jungle" et de son armée de péons. Dans ce roman, Traven restitue avec une grâce inouïe toute la complexité de son sujet, n'ignorant aucun aspect de cette révolte, inspirée de l'aventure d'Emiliano Zapata : sens de l'histoire, mouvements sociaux, culture indienne, dictature, racisme, esclavage par dettes, corruption du pouvoir. Traven montre une compassion pour les opprimés et les oppresseurs, tous victimes des mêmes mécanismes de domination, mettant en relief l'humanité meurtrie.