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Frames: Die Freddie Montgomery Trilogie

Diese fesselnde Trilogie befasst sich mit der Komplexität menschlicher Wahrnehmung, Erinnerung und der schwer fassbaren Natur der Wahrheit. Durch unzuverlässige Erzähler webt jeder Teil meisterhaft ein verworrenes Netz aus Beziehungen und Geheimnissen. Leser werden von der Spannung und der raffinierten Erkundung dessen gefesselt sein, wie Kunst und Beweise unser Verständnis der Realität prägen.

Athena
Geister
Das Buch der Beweise

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Als Student der Naturwissenschaften verließ Freddy Montgomery Irland, um in den USA Karriere zu machen. Er heiratete eine Amerikanerin, doch beide stiegen nach wenigen Jahren aus dem Wissenschaftsbetrieb aus, vertrödelten ihre Zeit und vergeudeten Geld und Talent. Von einem zwielichtigen Menschen musste Freddy sich in einer finanziellen Notlage Geld leihen, und als dieser ihn plötzlich massiv unter Druck setzt, sieht er sich gezwungen, nach Irland zurückzukehren, um dort die nötige Summe aufzutreiben. Die frühere Heimat ist ihm fremd geworden, die Wiederbegegnungen mit Menschen lösen Lawinen von Selbstzweifeln und Selbstbefragung aus. Um Geld aufzutreiben, besucht er einen befreundeten Kunstsammler. Bei dem Versuch, ein Bild zu stehlen, wird er vom Dienstmädchen überrascht. Als sie sich zur Wehr setzt, bringt er sie um. Die wenigen Tage vor seiner Verhaftung durchlebt er in einem Taumel der Verzweiflung, des Alkoholrauschs und des Selbstekels. Freddy Montgomery bekennt sich ohne Uschweife des Mordes schuldig und mit der Niederschrift seines Bekenntnisses will er seinen Lebensweg erzählen.

    Das Buch der Beweise1
    3,8
  2. Auf einer kleinen Insel in der irischen See leben drei Männer in einem düsteren Herrenhaus: ein begnadigter Mörder, ein Kunstexperte und das Faktotum Lux. Als eine Gruppe von Ausflüglern in der trügerischen Idylle strandet, gerät nicht nur das fragile Gleichgewicht der drei Männer ins Wanken, es beginnt auch ein rätselhaftes Wechselspiel aus Traum, Fiktion und Wirklichkeit.

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    3,5
  3. Morrow ist kein unbeschriebenes Blatt. Er hat im Gefängnis gesessen, war gewalttätig, hat Frau und Kinder verloren. Nun hat er seinen Namen geändert, wie schon häufiger. Geldsorgen hat er keine mehr seit ihm Tante Corky ihr gesamtes Vermögen hinterlassen, nachdem er sie in den letzten Wochen bei sich aufgenommen hatte. Tante Corky war nicht seine richtige Tante, und Morrow weiß nicht, wer sie wirklich war, welche ihrer Geschichten der Wahrheit entsprechen. Doch eigentlich drehen sich seine Gedanken nur um seine Geliebte A., die er eines Tages kennen gelernt hatte, die ihn mitnahm in Mordens Haus. Eine Frau, der er mit jeder Faser verfiel, und deren Geheimnis er noch imer nicht zu lüften vermag. Morden hatte ihn in dieses Haus geholt, um Gutachten abzugeben über einige Bilder niederländischer Maler zu klassifizieren. Bilder, die gestohlen waren, wie er später erfährt. Morrow wird in einen Sumpf hineingezogen, aus dem er sich nicht befreien kann. Jetzt, da alles zu spät ist, versucht er zu rekapitulieren, was passiert ist. Und er sucht weiter nach A.. »Schreib mir«, hatte sie ihm beim Abschied gesagt, ohne eine Adresse zu hinterlassen. Und Morrow schreibt.

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    3,7