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Henrik Vankel

Diese Serie taucht tief in die menschliche Psyche ein und erforscht Themen wie Scham, Schuld und Isolation. Vor einer norwegischen Kulisse folgt sie einem Protagonisten, der mit Entfremdung und verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Traum kämpft. Die Erzählungen sind reich an intensiven Emotionen und der verzweifelten Suche nach Sinn in einer rätselhaften Existenz. Dies sind schonungslose, sprachlich kraftvolle Erkundungen männlicher Identität und Selbstzerstörung.

Alles hat seine Zeit
Aus der Welt

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Aus der Welt

    Roman

    • 928 Seiten
    • 33 Lesestunden

    Hoch oben im Norden Norwegens spielt diese Geschichte, kurz vor der Jahrtausendwende. Der junge Henrik Vankel arbeitet hier als Aushilfslehrer. Selbsthass, Einsamkeit und Schamgefühle bestimmen sein Leben. Schon lange ist er aus der Welt gefallen, schon lange versteht er die Zeichen seiner Mitmenschen nicht mehr - schon lange verschwimmen ihm Traum und Realität. Bis ihm eines Tages klar wird, dass er sich verliebt hat. In eine seiner Schülerinnen. Eine eigentlich unmögliche Liebesgeschichte. Ist dies wirklich die Rettung - oder der Auftakt zum endgültigen Zusammenbruch? "Aus der Welt", das gefeierte Romandebüt von Karl Ove Knausgård, hat viele Facetten. Von Sprach- und Verbindungslosigkeit ist darin die Rede, vom verzweifelten Versuch, sich einen Sinn zu erschaffen in einem rätselhaften Dasein. Es erzählt die Geschichte einer Kindheit und Jugend im Norwegen der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, in einer Familie und einer Welt, in der Scham und Schuldgefühle zu den stärksten Triebfedern überhaupt gehören. Es ist das sprachmächtige Debüt eines jungen Schiftstellers, eine erbarmungslose Erkundung des männlichen Egos und der Selbstzerstörung, aber auch eine literarische Feier von überbordender Phantasie.

    Aus der Welt1
    3,8
  2. Über die Natur der Engel und das Wesen der Menschen wird in diesem hymnisch gefeierten Roman thematisiert. Die Erzählung hinterfragt die Wahrhaftigkeit alttestamentlicher Geschichten und die Existenz von Engeln. Der Autor bewegt sich durch bedeutende Erzählungen wie die von Kain und Abel, Noah und der Sintflut sowie Sodom und Gomorrha, bevor er in das spätbarocke und aufgeklärte Europa eintaucht. Schließlich gelangen wir zu einem modernen, schuldbeladenen Menschen auf einer norwegischen Insel, der Einsamkeit sucht und die Schönheit des Lebens entdeckt. Die Suche nach dem Menschsein und dem Göttlichen führt den Leser an unbekannte Orte und eröffnet neue Perspektiven auf die Vergangenheit. Der Roman regt zu intensiven Gesprächen an und bietet grandiose Geschichten sowie neue Zusammenhänge. Er stellt zentrale Fragen zu Schuld und Sühne, Liebe und Hass, Eifersucht und Vergebung. Die Geschichte der Engel, von der Antike bis zur Aufklärung, zieht sich als roter Faden durch die Handlung. Im Mittelpunkt stehen zwei fiktive Figuren: Antinous Bellori, der im 16. Jahrhundert behauptet, Kontakt zu Engeln gehabt zu haben und ein Buch über sie schrieb, sowie der Historiker Guido Bergotti, der Belloris Biografie verfasst und ebenfalls nach den Engeln sucht, die sich in den Wäldern zurückgezogen haben.

    Alles hat seine Zeit2
    4,0